Spezielles
Eine Anruferin. Das ist nicht so selten, kommt aber auch nicht jeden Tag vor. Wie stets baute sich mir beim Hören der Stimme ein geistiges Bild auf. Das ist nicht immer richtig, aber es ist ein Automatismus, den ich auch nicht schlecht finde, denn so kann ich das Gespräch führen, als würde ich der Person ins Gesicht schauen.
In diesem Fall sah ich eine Frau mittleren Alters vor mir, nicht unfreundlich, aber auch keine typische Konsumentin käuflichen Sexes. Sie wollte aber auch nichts für sich selbst, auch nicht für ihren Mann, sondern für ihren Sohn. Ob ich auch spezielles mache, fragte sie. Tja, da versteht ja nun jeder was anderes darunter. Sie meinte nichts, was gemeinhin als pervers bezeichnet wird, sondern wollte wissen, ob ich meine Dienste auch Behinderten anbiete. Das erklärte dann auch, warum eine Mutter für ihren Sohn anruft, wobei der das doch eigentlich hinbekommen sollte... Ich mache so etwas nicht oft, aber gegen einen moderaten Aufpreis ist das durchaus möglich. Das sagte ich ihr und wir vereinbarten einen Termin für den Abend.
Da erschien ich dann und die Mutter empfing mich. Mein geistiges Bild war fast korrekt, stellte ich zu meiner Befriedigung fest, sie hatte nur einige graue Haare und war ein wenig fülliger. Sie bat mich hinein und schob mir etwas verlegen ein Kuvert hin. Damit war das Finanzielle erledigt und ich erwartete, dass sie mir sagte, wo ihr Sohn zu finden ist, doch sie wollte zunächst mit mir reden. Und das war nötig, denn dieser saß keineswegs im Rollstuhl, wie ich angenommen hatte, sondern war geistig zurückgeblieben.
Ganz ehrlich, hätte sie das gesagt bzw. hätte ich daran gedacht, nachzufragen, ich hätte es abgelehnt. So etwas ist in der Tat sehr speziell und ich weiß nie, wie ich mich gegenüber solchen Menschen verhalten soll.
Naja, sie spürte das wohl und bat mich inständig, nicht gleich wieder zu gehen, sondern ihm erst einmal Hallo zu sagen, er wäre wirklich überhaupt nicht aggressiv. 37 Jahre war er alt und hatte erst einmal Sex, obwohl er in dieser Beziehung ganz normal entwickelt wäre.
Okay, wo ich einmal da war und sie so eindringlich sprach, ging ich schließlich nach nebenan. Man sah ihm die Behinderung an, es ist dieser Gesichtsausdruck, den man nicht beschreiben kann, aber sofort erkennt. Er lallte ein wenig beim Sprechen, aber man konnte ihn verstehen und einen gefährlichen Eindruck machte er wirklich nicht (obwohl man oft hört, wie unberechenbar solche Menschen sein können). Aber ich bin in meinem Leben und Beruf schon weitaus größere Risiken eingegangen und so machte ich mich frei und sofort fing er an zu strahlen. Was danach kam, war unspektakulär. Er war fast zu sanft und vorsichtig, während ich mich nicht richtig entspannen konnte. Dennoch lief alles gut und auch der Abschluss stellte ihn sichtbar zufrieden.
Beim Abschied bedankte sich die Mutter wortreich und ich will nicht wissen, wie viele Absagen sie schon erhalten hatte zuvor. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich beim nächsten Mal wieder zusage. Es ist eben etwas Spezielles.
In diesem Fall sah ich eine Frau mittleren Alters vor mir, nicht unfreundlich, aber auch keine typische Konsumentin käuflichen Sexes. Sie wollte aber auch nichts für sich selbst, auch nicht für ihren Mann, sondern für ihren Sohn. Ob ich auch spezielles mache, fragte sie. Tja, da versteht ja nun jeder was anderes darunter. Sie meinte nichts, was gemeinhin als pervers bezeichnet wird, sondern wollte wissen, ob ich meine Dienste auch Behinderten anbiete. Das erklärte dann auch, warum eine Mutter für ihren Sohn anruft, wobei der das doch eigentlich hinbekommen sollte... Ich mache so etwas nicht oft, aber gegen einen moderaten Aufpreis ist das durchaus möglich. Das sagte ich ihr und wir vereinbarten einen Termin für den Abend.
Da erschien ich dann und die Mutter empfing mich. Mein geistiges Bild war fast korrekt, stellte ich zu meiner Befriedigung fest, sie hatte nur einige graue Haare und war ein wenig fülliger. Sie bat mich hinein und schob mir etwas verlegen ein Kuvert hin. Damit war das Finanzielle erledigt und ich erwartete, dass sie mir sagte, wo ihr Sohn zu finden ist, doch sie wollte zunächst mit mir reden. Und das war nötig, denn dieser saß keineswegs im Rollstuhl, wie ich angenommen hatte, sondern war geistig zurückgeblieben.
Ganz ehrlich, hätte sie das gesagt bzw. hätte ich daran gedacht, nachzufragen, ich hätte es abgelehnt. So etwas ist in der Tat sehr speziell und ich weiß nie, wie ich mich gegenüber solchen Menschen verhalten soll.
Naja, sie spürte das wohl und bat mich inständig, nicht gleich wieder zu gehen, sondern ihm erst einmal Hallo zu sagen, er wäre wirklich überhaupt nicht aggressiv. 37 Jahre war er alt und hatte erst einmal Sex, obwohl er in dieser Beziehung ganz normal entwickelt wäre.
Okay, wo ich einmal da war und sie so eindringlich sprach, ging ich schließlich nach nebenan. Man sah ihm die Behinderung an, es ist dieser Gesichtsausdruck, den man nicht beschreiben kann, aber sofort erkennt. Er lallte ein wenig beim Sprechen, aber man konnte ihn verstehen und einen gefährlichen Eindruck machte er wirklich nicht (obwohl man oft hört, wie unberechenbar solche Menschen sein können). Aber ich bin in meinem Leben und Beruf schon weitaus größere Risiken eingegangen und so machte ich mich frei und sofort fing er an zu strahlen. Was danach kam, war unspektakulär. Er war fast zu sanft und vorsichtig, während ich mich nicht richtig entspannen konnte. Dennoch lief alles gut und auch der Abschluss stellte ihn sichtbar zufrieden.
Beim Abschied bedankte sich die Mutter wortreich und ich will nicht wissen, wie viele Absagen sie schon erhalten hatte zuvor. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich beim nächsten Mal wieder zusage. Es ist eben etwas Spezielles.
melanie_83 - 6. Aug, 23:53
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