Freitag, 26. November 2010

Vorsicht vor mir

Ein Kundenbesuch, bei dem nichts ungewöhnliches zu erkennen war. Am Telefon war er nett, hatte ein paar mehr Fragen als üblich, aber auch das ist nichts Besonderes.

So stand ich vor der Tür und klingelte. Sie öffnete sich ein wenig und der Kettenblick kam (ihr wisst schon, dieser leicht verkniffene Gesichtsausdruck, wenn da die Sicherungskette an der Tür geschlossen ist und der Hausbewohner durch den Spalt zu erkennen versucht, welche Gestalten da auf seiner Klingel herumgedrückt haben.

"Du bist Melanie?" fragte er und ich bejahte freundlich.

"Hm." Darauf folgte nachdenkliches Schweigen und die Kette blieb an Ort und Stelle.

Schließlich konnte man ein leichtes Nicken erahnen und die Kette löste sich und die Tür ging auf.

"Komm herein, aber stell dich dort rechts an die Wand." sprach er dann.

Na meinetwegen. Männlicher Charme wird ohnehin überbewertet. So tat ich wie geheißen und er baute sich einen Meter vor mir auf und musterte mich eingehend.

Mein fragender Blick wurde zunächst ignoriert, bis er mir schließlich erklärte, er müsse mich durchsuchen.

Ich lächelte und sagte gern, aber zunächst sollten wir das Finanzielle hinter uns bringen, nicht?

"Denkst du etwa, ich bin so drauf, das mich das anmacht? Ich will ganz normalen Sex!"

Leichtes Stirnzunzeln meinerseits, denn gerade unter dem Stichwort "normaler Sex" habe ich schon alles mögliche erlebt.

So ließ er sich zu weiteren Erklärungen herab. Er wäre in einer wichtigen Position bei einem mittelständischen Fleischlieferanten tätig und angesichts der Terrorgefahr in letzter Zeit geht er kein Risiko ein. Schließlich hat er mit Schweinefleisch zu tun und man wisse ja, was das bedeutet. Deshalb geht es nur nach Leibesvisitation weiter ins Schlafzimmer.

Tja, innerlich versuchte ich nicht darüber nachzudenken, warum Osama seinen Opfern jetzt ausgerechnet willige Blondinen schicken sollte, die sie zudem vorher selbst kontaktiert hatten. Statt dessen sagte ich, gut, aber dann muss ich natürlich auch eine Sicherheitspauschale draufschlagen.

Damit konnte er leben und nachdem geklärt war, dass ich tatsächlich keinen Spregstoffgürtel mit mir führte, konnte der eigentliche Teil endlich beginnen.

Wieder ein wenig mehr

So ihr Lieben,

hiermit melde ich mich wieder zurück. In den letzten Monaten geschahen ein paar Dinge, die mein Leben außerhalb des abgegrenzten Bereiches betrafen, um welchen sich dieses Blog dreht. Außerdem fehlte mir schlicht auch ein wenig die Lust, zu bloggen, ins Internet zu gehen, den Rechner hochzufahren... mir stand der Sinn nach Offlineleben.

Eigentlich ist bereits alles gesagt, aber auf einen Kommentar möchte ich doch noch eingehen:

Interessant finde ich immer, bevor alle Melanie für tot erklären und nicht mehr vorbeischauen wirft sie uns ein Knochen zu, um uns bei Laune zu halten.
Ich meine sie hat ja nicht wirklich was neues geschrieben. So einen ähnlichen Beitrag haste Melanie ja auch schon mal vor Monaten geschrieben. Ein bisschen mehr Kreativität wäre ja nicht schlecht. Und wenn du tot bist, dann erkennt man das ja schon daran, dass sich nichts mehr im Blog tut.


Wenn es so wäre... Ich habe in der Tat vor Monaten schon einen ähnlichen Beitrag wie das letzte Lebenszeichen geschrieben und gedacht, das wäre ausreichend. Aber das war es eben nicht, wie man an den Kommentaren erkennen konnte, die in der Zwischenzeit kamen. Deshalb habe ich mich doch nochmal zu Wort gemeldet und vor allem die Vereinbarung mit meiner Mitbewohnerin getroffen. Sollte künftig mal eine Blogpause entstehen, dann weiß jeder, dass ich nicht vom Erdboden verschwunden bin, solange hier keine entsprechende Meldung zu lesen ist. Es gibt also keine Knochen mehr künftig.


Ich wünsche mir wenigstens einmal im Monat einen Beitrag von dir. Sonst schläft der Blog ein. Sehs mal so, beim Sex mit dem Kunden darfste auch nicht einschlafen, genauso verhält es sich mit deinem Blog. ;-)


Okay - ein Blog, in dem nur alle paar Monate was zu lesen ist, würde ich auch als öde bezeichnen. Ich denke auch, dass hier in der nächsten Zeit wieder deutlich mehr erscheinen wird. Bloggenswerte Erlebnisse hatte ich und das ein oder andere für mich wichtige Thema will ich auch noch ansprechen. Aber letztlich ist es ein Hobby und es wird immer Dinge geben, die wichtiger sind.

Na, wie auch immer - ich bin zurück, mir geht es gut und ich freue mich ganz ehrlich, dass immer noch soviele hier vorbeischauen und sich für mich interessieren.

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