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    <title>Neues vom Streetgirl (Der Alltag eines Freudenmädchens)</title>
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    <description>Der Alltag eines Freudenmädchens</description>
    <dc:publisher>melanie_83</dc:publisher>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-06T16:27:35Z</dc:date>
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    <title>Neues vom Streetgirl</title>
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    <title>Überwachung</title>
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    <description>Als ich heute auf eine Straßenbahn wartete, las ich gelangweilt, was da so geschrieben steht. Dabei fiel mir das ins Auge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Aus Gründen der Verkehrslenkung und -regulierung wird dieser Bereich videoüberwacht.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Begründung könnte ich theoretisch auch beim nächsten Kunden mit Kamera anrücken.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-06T16:24:00Z</dc:date>
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    <title>Lustig</title>
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    <description>Sex ist im allgemeinen eine zwar ernstgenommene, dennoch aber eher angenehm bis fröhlich empfundene Sache. Wenn man es beruflich macht, ist das nicht immer so, aber darum geht es hier nicht. Sondern um die Frage, warum man statt des üblichen Stöhnens ein Kichern ertönen lässt und das konsequent um im Finale in einen mittleren Lachanfall zu münden. Unter Drogen schien er nicht zu stehen und irgendwie kam ich mir veralbert vor. Naja, warum nicht.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T21:09:00Z</dc:date>
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    <title>Selbstbewusstsein</title>
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    <description>Ich war bei einem Kunden, mittleres Alter, unauffällig. Nach dem üblichen Begrüßungs-Smalltalk und geschäftlichen Vereinbarungen, bat er mich, mich noch kurz mit ihm ins Wohnzimmer zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sag mal, wenn Du mich so ansiehst - wirke ich irgendwie schlecht?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tat er eigentlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und wenn wir uns jetzt irgendwo anders begegnen würden und ich spreche Dich an, hätte ich dann die Chance auf eine positive Antwort?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oje. Sowas ist oft die Einleitung für die clevere Idee, mehr oder weniger elegant zur Frage zu kommen, ob man nicht die Bezahlung weglassen könnte bei all der Sympathie. So antwortete ich zwar zustimmend, aber zurückhaltend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dann hätte ich bei anderen Frauen auch Chancen, meinst Du?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum denn nicht? Im allgemeinen scheitert es viel öfter daran, die Person gar nicht erst anzusprechen als an einer Ablehnung durch ebendiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hm. Okay. Sei mir nicht böse, aber das muss ich jetzt ausprobieren. Dein Geld bekommst Du natürlich trotzdem.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hatte ich einen gut bezahlten freien Abend und er hoffentlich ein Erfolgserlebnis auf der Piste.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-28T10:48:00Z</dc:date>
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    <title>Professionalität</title>
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    <description>Ich arbeite professionell. Kurz gesagt bedeutet das in meinen Augen, dass ich eine Dienstleistung erbringe, die ein gleichbleibendes Niveau hat und dafür eine entsprechende Vergütung verlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist klappt das ganz gut, doch natürlich gibt es auch immer wieder Fälle, wo das ein oder andere nicht auf Anhieb passt. Entweder es gibt den Versuch, den Preis zu drücken oder Dinge zu bekommen, die nicht vereinbart waren und die ich teilweise prinzipiell nicht mache (Verzicht auf das Kondom ist natürlich und erschreckenderweise ziemlich weit oben dabei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja und dann gibt es noch den selteneres Fall, dass ich Probleme habe, die Dienstleistung ordentlich zu erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war es gestern. Der Mann war gepflegt, freundlich, sah gut aus und wollte nur das Standardprogramm. An der Atmosphäre gab es auch nichts auszusetzen. Und dennoch: Irgend etwas in mir wollte dem Herren einfach nicht näher kommen. Der Termin dauerte eine Stunde und es waren 3600 endlos gedehnte Sekunden, während denen ich mich in jeder einzelnen neu überwinden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So etwas erlebe ich sehr selten und mir fällt noch immer kein Grund ein, woher diese Aversion gegen ihn kam. Trotzdem kam ein Absagen des Termins für mich nicht in Frage und ich glaube auch nicht, dass er etwas von meinem Widerwillen bemerkt hat. Doch auf das sonst obligatorische Überreichen meines Visitenkärtchens bei der Verabschiedung habe ich diesmal verzichtet.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-25T09:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4877056/">
    <title>Noch einmal</title>
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    <description>Es war zwar schon am Samstag, aber ich habe erst heute wieder Zeit zum Bloggen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war bei einer Adresse, die ich noch nicht kannte. Dabei schwingt ja immer eine gewisse Spannung mit, wer da die Tür öffnen wird und ob die Chemie stimmt. Es öffnete eine Frau in mittleren Jahren. Mütterliche Ausstrahlung könnte man ihre Wirkung nennen. Ich dachte zumindest sofort an frisch gebackenen Apfelkuchen und gemütliches Beisammensein im Familienkreis, als ich sie sah. Sie lächelte freundlich und ein wenig unsicher und bat mich hinein. Im Wohnzimmer wartete bereits ihr Mann, der gut zu ihr passte. In dieser leicht spießigen Behaglichkeit fühle ich mich trotz aller Professionalität immer etwas deplaziert und gehemmt. Egal, ich nahm im Sessel Platz und überlegte schon ein wenig, auf welche Praktiken die beiden wohl stehen mochten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wissen Sie, das ist jetzt ein wenig ungewohnt für uns&quot;, fing er an. &quot;Wie ich es sagen soll, weiß ich nicht recht und ich verstehe gut, wenn Sie ablehnen und wieder gehen möchten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, meist sind die &quot;ausgefallenen&quot; Wünsche genau das, was ich als Standardrepertoire bezeichnen würde und alles andere als problematisch. So lächelte ich ein wenig und ermunterte ihn, einfach zu sagen, was er möchte ohne sich Gedanken um mein moralisches Empfinden zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Tja, also, es ist mein Vater. Er wird den Mai wohl nicht mehr erleben und wir versuchen, ihm die letzten Tage so angenehm wie möglich zu machen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muss ich etwas zweifelnd geschaut haben. Der Mann liegt im Sterben und soll noch diese Energie aufbringen? Zweifellos eine sehr gutgemeinte Sache, aber in der Praxis wohl mehr als untauglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte den Gedankengang wohl erraten und beeilte sich, zu sagen, dass er nicht an Sex dachte. Ich solle mich dem alten Mann nur ein wenig zeigen und eine Weile in seinem Zimmer bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe zwar etwas Scheu vor so alten Menschen, insbesondere in dieser Situation. Es ist wie im Krankenhaus, die Atmosphäre ist nicht die angenehmste und der Geruch nach Medikamenten und Krankheit ist auch nicht so verlockend. Andererseits habe ich mein Geld auch schon schwerer verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So besuchte ich den Mann also in seinem Zimmer, zog mich aus und ließ seine Blicke eine halbe Stunde lang über meinen Körper gleiten. Als ich mich wieder anzog und zum Gehen wandte, winkte er mich zu sich und gab mir einen schwachen Kuss auf die Wange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Sohn und dessen Frau verabschiedete ich mich dann recht schnell, denn mir war plötzlich nach Weinen zumute. Ich bin hoffentlich nie in der Situation, in einem Pflegebett auf mein Ende warten zu müssen, aber wenn, dann habe ich hoffentlich solche Leute um mich, wie dieser Mann.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-21T11:15:00Z</dc:date>
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    <title>Zwillinge</title>
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    <description>Zwei Dinge sind ja sehr gefragt in meiner Branche: Zum einen die Illusion. Es gibt zwar die Realisten, denen bewusst ist, dass sie letztlich nur eine Dienstleistung erwerben, die jeder andere auch bekommen kann, wenn er liquide und einigermaßen gepflegt ist. Trotzdem glaubt die Mehrheit nur zu gern, dass auch Gefühle im Spiel sind. Ohne allzu desillussionieren zu wollen: Mehr als Sympathie und Freundlichkeit ist das nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was noch gefragt ist, sind Zwillinge. Wahrscheinlich eine der beliebtesten Phantasien bei den Herren - einmal einen Dreier mit zwei hübschen Zwillingen. Das gibt es eher selten, denn Zwillinge kommen ja nicht so häufig vor, sind nicht immer hübsch, eineiig, weiblich und wenn doch, dann will vielleicht nur eine von ihnen auf diese Weise tätig werden oder meistens eher gar keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso beliebter sind die Dienste von Lara und Katia, die ich vor etwa einem Jahr kennenlernte, als wir gemeinsam für den Abend nach einer Geschäftsveranstaltung gebucht wurden. Die beiden sind wirklich das, was man sich unter Zwillingen vorstellt: Sie gleichen einander wie ein Ei dem anderen, bewegen sich ähnlich und ihr Service lässt auch keine Wünsche offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie verschweigen und was ich erst nicht glauben konnte, ist, dass Lara 1987 in Estland geboren wurde und Katia 1985 in Griechenland. Sie sind weder verwandt noch verschwägert. Da wären wir dann wieder bei der Illusion.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-15T09:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4853606/">
    <title>Gemüse</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4853606/</link>
    <description>Meine Mitbewohnerin sitzt in einem Supermarkt an der Kasse. Der Job ist nicht ganz so gut bezahlt wie meiner, aber hat auch ein paar kleinere Vorteile. Zum Beispiel, dass die Mitarbeiter Obst und Gemüse abends zu einem eher symbolischen Preis erwerben dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist eine ihrer vielen Eigenschaften die, dass sie Gemüse nicht nur liebt, sondern es quasi als Allheilmittel betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so bekocht sie mich seit Tagen konsequent täglich mit Gemüseeintöpfen. Das kann sie ziemlich gut, aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...so ein Stückchen totes Fleisch wäre doch auch mal wieder schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mache ich morgen erstmals wieder einen Hausbesuch bei lebendigem männlichem Fleisch und hinterher geht es in ein Steakhouse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ihr dies verkündete, grinste sie mich an und sagte: &quot;Mission geglückt. Wo treffen wir uns?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pah.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-10T14:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4848389/">
    <title>Streetgirl bleibt Streetgirl</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4848389/</link>
    <description>...auch wenn ich nicht mehr auf die Straße gehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-)</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-08T18:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4845907/">
    <title>Wie es weitergeht</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4845907/</link>
    <description>Erstmal danke an alle, die mir in Kommentaren, Mails und Blogeinträgen Mut gemacht und gute Wünsche hinterlassen haben. Ist ein positives Gefühl, soviel Zuspruch zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die Sache nicht verharmlosen und ich würde lügen, wenn ich behaupte, ich wäre so cool, das mit einem Schulterzucken abzuhaken. Wenn man selbst betroffen ist, dann ist sowas immer wesentlich intensiver, als wenn es um andere geht. Ich hatte dran zu knabbern und habe die Tür sehr sorgfältig abgeschlossen seitdem und auf jedes Geräusch gehört. Aber ich bin kein ängstlicher Mensch und kämpfe gegen diese aufkeimende Paranoia an und weiß auch, dass ich sie in den Griff bekomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Typen nur soviel: Es sind die nötigen Schritte eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was mich und die Straße angeht: Ich hatte ohnehin geplant, im Laufe des Jahres damit aufzuhören. Der Verdienst ist nicht so toll, dass er die sich häufenden negativen Seiten aufwiegen könnte. Die Mädchen werden mir fehlen und auch das Milieu, aber mir war immer bewusst, dass es nichts für die Ewigkeit ist. Ich werde nun nur noch Hausbesuche machen. Das ist aus mehreren Gründen sicherer. Zum einen habe ich einige Stammkunden und auf der anderen Seite hinterlasse ich immer meiner Mitbewohnerin einen Zettel mit der genauen Adresse, die ich aufsuche. Das kann mich zwar nicht vor negativen Erlebnissen vor Ort schützen, aber diesen Schutz gibt es ohnehin nirgends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich mit diesem Beitrag sagen wollte: Ich bin soweit okay, lasse mich nicht so schnell aus der Bahn werfen und gehe nicht naiv an die Sache heran. Braucht euch also keine Sorgen zu machen um mich :-)</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-07T21:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4842954/">
    <title>Statistische Wahrscheinlichkeiten</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4842954/</link>
    <description>Ich kenne keine Zahlen, aber das brauche ich auch nicht, um zu wissen, dass manche Sachen wahrscheinlicher sind als andere. Wenn ich zehn Lottoscheine abgebe, habe ich bessere Chancen auf einen Gewinn als wenn es nur einer ist. Und wenn ich auf den Strich gehe, dann ist eine Vergewaltigung wahrscheinlicher, als wenn ich im Büro arbeite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ziemlich viel Glück gehabt in den Jahren, die ich so arbeite und war mir zwar immer bewusst, dass es nicht ewig gut gehen kann, doch natürlich wird das nicht heute passieren und schon gar nicht mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja. Ohne ein wenig Schönreden geht es nicht, denn dann wird man paranoid und traut niemandem mehr über den Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Realität hält sich manchmal eben doch an die Wahrscheinlichkeiten und so fand ich mich vor ein paar Tagen gekidnappt wieder. Nicht ganz stilecht im Kofferraum, aber das ändert ja nichts. Eine Gruppe Männer mit undemokratischen politischen Standpunkten und recht kurzen Haaren hatte sich in den Kopf gesetzt, einen Gangbang zu veranstalten, wollte aber nichts in eine entsprechende Anbieterin investieren. Und unbezahlt jemanden zu finden, war bei ihren Umgangsformen unrealistischer als ein Lottogewinn ohne abgegebenen Tip. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will es nicht zu spannend machen und übermäßig dramatisieren - an einer Kreuzung hielten sie an einer Ampel und ich konnte in einrem Anflug von verzweifeltem Mut aus dem Auto fliehen und da es eine belebtere Ecke war, verfolgten sie mich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist also nicht wirklich was passiert, aber es hat gereicht, um mich ein wenig aus der Bahn zu werfen. Ich habe in den Tagen danach nicht gearbeitet und auch sonst nicht viel getan. Da ich auch bald 25 Jahre alt werde, nehme ich das als Wink des Schicksals, etwas zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab jetzt sind die Tage auf der Straße für mich vorbei. Das hatte ich angesichts der größer werdenden Billigkonkurrenz ohnehin schon eine Weile im Hinterkopf. Ein paar der Mädchen werde ich vermissen, aber die positiven Seiten überwiegen bei weitem. Finanziell kann ich das mit ein paar Hausbesuchen mehr locker wettmachen und die Sicherheit ist um einiges höher.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-06T21:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4830207/">
    <title>April</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4830207/</link>
    <description>Gleich drei Leute, die hinterher versuchten, einen Rabatt auszuhandeln mit dem Argument, das wäre doch ein Aprilscherz gewesen vorhin. Sehr lustig.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-01T16:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4814334/">
    <title>Religiös</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4814334/</link>
    <description>Der Kunde gestern war nicht weiter erwähnenswert, abgesehen von seiner Begründung für die Terminwahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Eigentlich wollte ich Dich schon seit Tagen mal wieder einladen, aber es passte irgendwie nie. In der Woche hatte ich jede Menge Arbeit und am Samstag kam die ganze Familie bis zum Montag. Blieb nur der Karfreitag, aber ich bin sehr religiös und an dem Tag eine Sünde zu begehen, an dem Jesus mit Christus gekreuzt wurde, das ging einfach nicht.&quot;</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-26T09:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4797921/">
    <title>Zum Heulen</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4797921/</link>
    <description>Gestern war kein so toller Tag. Ich hatte Kopfschmerzen und es lief auch allgemein nicht viel. Und dann fing mir auch noch der eigentlich recht nette Kunde plötzlich zu weinen an. Auch an schlechten Tagen liefere ich trotzdem gute Arbeit ab, deshalb irritierte es mich und ich fragte vorsichtig nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es ist nicht wegen Dir. Ich liebe nur meine Frau so und kann ihr einfach nicht untreu sein. Vom ersten Tag an gab es für mich nur noch sie.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm. In dem Fall würde ich auf die Dienste eines Freudenmädchens verzichten. Das sagte ich ihm auch, in etwas einfühlsameren Worten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja, aber ich brauchte einfach mal wieder Sex! Es war auch gut, aber jetzt fühle ich mich so mies, weil ich ihn mit jemand anderem hatte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hört sich an, als liefe in der Beziehung nichts mehr und anderweitig macht ihm das Gewissen zu schaffen. Vielleicht sollten sie einmal ein offenes Gespräch über ihr Bedürfnisse führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das wäre ziemlich einseitig. Helga ist letzten Mai gestorben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armer Kerl. In Gedanken habe ich ihm eine Therapie empfohlen, in der Realität nur mein Beileid ausgedrückt und ihn noch mal kurz in den Arm genommen.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-19T12:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4784977/">
    <title>Wingardium leviosa</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4784977/</link>
    <description>Das Telefonat war kurz:&lt;br /&gt;
&quot;Können Sie sich auch verkleiden?&quot;&lt;br /&gt;
- &quot;Natürlich. Welche Richtung mögen Sie denn?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Es sollte was aus Harry Potter sein. Vielleicht Professor McGonagall?&quot;&lt;br /&gt;
- &quot;Das geht natürlich, aber ehrlich gesagt fühle ich mich noch nicht so alt. Wie wäre es mit Hermine Granger?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hm. Okay. Dann bis später. Und seien Sie bitte pünktlich.&quot;&lt;br /&gt;
- &quot;Klar, bis dann!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mal wieder kostümiert losziehen, warum nicht. Einen passenden Umhang habe ich und eine Mütze, die als Zauberinnenhut durchgehen kann, fand sich auch. Was trägt so eine Hexe eigentlich drunter? Irgendwie werden die wichtigen Dinge nie gezeigt... Naja, Hermine ist jung und mag sicher sexy Sachen. Also noch ein wenig geschminkt, den Zauberstab geschnappt, der im früheren Leben mal die Hülle einer Zigarre war und das Taxi gerufen. Die Adresse war zwar ziemlich nah, aber in dem Aufzug fahre ich nicht mit der Bahn. Den Taxifahrer versöhnte ich mit einem Lächeln und großzügig bemessenem Trinkgeld und schon stand ich vor der Tür des Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ah, da sind Sie ja! Kommen Sie herein, die Kinder warten schon auf Sie.&quot;&lt;br /&gt;
(Kinder? What the...?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufklärung kam schnell. Ein Kindergeburtstag war es unter dem Motto &quot;Hogwarts&quot;. Und beim schnellen Abschreiben der Nummer der Eventagentur gab es einen Zahlendreher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja. So habe ich gestern also Solveigs 8. gefeiert.  Mit Topfschlagen und Zaubersprücheraten.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-14T10:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://streetgirl.twoday.net/stories/4773320/">
    <title>Still alive</title>
    <link>http://streetgirl.twoday.net/stories/4773320/</link>
    <description>Ich lebe noch, aber das Blog habe ich in den letzten Tagen etwas vernachlässigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund war leider kein schöner. &lt;a href=&quot;http://streetgirl.twoday.net/stories/4654680/&quot;&gt;Anette&lt;/a&gt; wurde neulich aus dem Krankenhaus entlassen und hat noch am gleichen Tag versucht, sich wieder das Leben zu nehmen, diesmal erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag war die Beerdigung. Ihre Eltern hatten alles in einem bescheidenen Rahmen gestaltet, aber dennoch war es sehr ergreifend. Leider kam fast niemand und ich fühlte mich etwas unbehaglich dort. Aber es war mir wichtig, hinzukommen und ich habe im Vorfeld gefragt, ob es in Ordnung wäre. &quot;Kommt ja doch niemand sonst&quot;, hat ihr Vater gesagt und das traf auch zu. Glücklicherweise hielt sich auch ihr Onkel abseits und betrat den Friedhof erst, als die anderen gegangen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich hat sie jetzt ihren Frieden gefunden.</description>
    <dc:creator>melanie_83</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 melanie_83</dc:rights>
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   <title>find</title>
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