Statistische Wahrscheinlichkeiten
Ich kenne keine Zahlen, aber das brauche ich auch nicht, um zu wissen, dass manche Sachen wahrscheinlicher sind als andere. Wenn ich zehn Lottoscheine abgebe, habe ich bessere Chancen auf einen Gewinn als wenn es nur einer ist. Und wenn ich auf den Strich gehe, dann ist eine Vergewaltigung wahrscheinlicher, als wenn ich im Büro arbeite.
Ich habe ziemlich viel Glück gehabt in den Jahren, die ich so arbeite und war mir zwar immer bewusst, dass es nicht ewig gut gehen kann, doch natürlich wird das nicht heute passieren und schon gar nicht mir.
Naja. Ohne ein wenig Schönreden geht es nicht, denn dann wird man paranoid und traut niemandem mehr über den Weg.
Doch die Realität hält sich manchmal eben doch an die Wahrscheinlichkeiten und so fand ich mich vor ein paar Tagen gekidnappt wieder. Nicht ganz stilecht im Kofferraum, aber das ändert ja nichts. Eine Gruppe Männer mit undemokratischen politischen Standpunkten und recht kurzen Haaren hatte sich in den Kopf gesetzt, einen Gangbang zu veranstalten, wollte aber nichts in eine entsprechende Anbieterin investieren. Und unbezahlt jemanden zu finden, war bei ihren Umgangsformen unrealistischer als ein Lottogewinn ohne abgegebenen Tip.
Ich will es nicht zu spannend machen und übermäßig dramatisieren - an einer Kreuzung hielten sie an einer Ampel und ich konnte in einrem Anflug von verzweifeltem Mut aus dem Auto fliehen und da es eine belebtere Ecke war, verfolgten sie mich nicht.
Im Grunde ist also nicht wirklich was passiert, aber es hat gereicht, um mich ein wenig aus der Bahn zu werfen. Ich habe in den Tagen danach nicht gearbeitet und auch sonst nicht viel getan. Da ich auch bald 25 Jahre alt werde, nehme ich das als Wink des Schicksals, etwas zu ändern.
Ab jetzt sind die Tage auf der Straße für mich vorbei. Das hatte ich angesichts der größer werdenden Billigkonkurrenz ohnehin schon eine Weile im Hinterkopf. Ein paar der Mädchen werde ich vermissen, aber die positiven Seiten überwiegen bei weitem. Finanziell kann ich das mit ein paar Hausbesuchen mehr locker wettmachen und die Sicherheit ist um einiges höher.
Ich habe ziemlich viel Glück gehabt in den Jahren, die ich so arbeite und war mir zwar immer bewusst, dass es nicht ewig gut gehen kann, doch natürlich wird das nicht heute passieren und schon gar nicht mir.
Naja. Ohne ein wenig Schönreden geht es nicht, denn dann wird man paranoid und traut niemandem mehr über den Weg.
Doch die Realität hält sich manchmal eben doch an die Wahrscheinlichkeiten und so fand ich mich vor ein paar Tagen gekidnappt wieder. Nicht ganz stilecht im Kofferraum, aber das ändert ja nichts. Eine Gruppe Männer mit undemokratischen politischen Standpunkten und recht kurzen Haaren hatte sich in den Kopf gesetzt, einen Gangbang zu veranstalten, wollte aber nichts in eine entsprechende Anbieterin investieren. Und unbezahlt jemanden zu finden, war bei ihren Umgangsformen unrealistischer als ein Lottogewinn ohne abgegebenen Tip.
Ich will es nicht zu spannend machen und übermäßig dramatisieren - an einer Kreuzung hielten sie an einer Ampel und ich konnte in einrem Anflug von verzweifeltem Mut aus dem Auto fliehen und da es eine belebtere Ecke war, verfolgten sie mich nicht.
Im Grunde ist also nicht wirklich was passiert, aber es hat gereicht, um mich ein wenig aus der Bahn zu werfen. Ich habe in den Tagen danach nicht gearbeitet und auch sonst nicht viel getan. Da ich auch bald 25 Jahre alt werde, nehme ich das als Wink des Schicksals, etwas zu ändern.
Ab jetzt sind die Tage auf der Straße für mich vorbei. Das hatte ich angesichts der größer werdenden Billigkonkurrenz ohnehin schon eine Weile im Hinterkopf. Ein paar der Mädchen werde ich vermissen, aber die positiven Seiten überwiegen bei weitem. Finanziell kann ich das mit ein paar Hausbesuchen mehr locker wettmachen und die Sicherheit ist um einiges höher.
melanie_83 - 6. Apr, 23:24
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