Montag, 24. November 2008

Erbliches

Tut mir leid, dass ich euch ein wenig auf die Folter gespannt habe. Aber ich blogge in der Tat live und da kann ich nicht wie gelegentlich bei den Antworten auf die gestellten Fragen das vorher schreiben und dann über die Tage verteilen. Kommt dann was dazwischen oder ich aus anderen Gründen nicht zum Schreiben, dann bleibt es hier entsprechend ruhig. Aber ich bin noch da und werde es auch bleiben.

Okay, also zurück zum Thema. Ich wäre am liebsten nicht hingegangen und tat das dann auch mit einem entsprechend flauen Gefühl im Magen. Zumal ich ja niemanden dort jemals gesehen hatte. Lediglich mit der Tochter hatte ich kurz telefoniert und sie kannte meine Profession. Doch die anderen? Es ist relativ leicht, sich im beruflichen Umfeld sicher zu bewegen und auch bei privaten Gelegenheiten bin ich selten schüchtern. Doch in diesem Fall, wo alles irgendwie fremd und unvertraut war, fühlte ich mich wie ein Nervenbündel.

Half aber nichts. So stieg ich aus dem Taxi und ging in das Haus, in das ich einige Jahre lang unter ganz anderen Umständen kam. Zwar wusste ich, dass mich kaum ein älterer Herr im Morgenmantel empfdangen würde, doch irgendwie erwartete ich genau das unbewusst und schrak ein wenig zusammen, als eine Frau auf mich zuschritt. Sie begrüßte mich und es stellte sich heraus, dass sie die Tochter war, mit der ich telefoniert hatte. Sie war etwa zehn Jahre älter als ich und zu meiner Erleichterung schien sie keine Abneigung gegen mich zu haben. Immerhin.

Im Wohnzimmer waren weitere Angehörige versammelt und wenn ich mich an die kurze Vorstellung erinnere, dann befanden sich dort zwei langjährige Freunde des Verstorbenen, sowie eine Schwester, eine Ex-Frau und zwei Enkel unterschiedlichen Geschlechts.

Hier fühlte ich mich nicht so willkommen, aber auch wenn die Begrüßung kühl war, eisig kann ich sie auch nicht bezeichnen. Immerhin.

Eine halbe Stunde später wurde es dann formell mit der Testamentseröffnung. Ich kannte das ja nur aus Filmen und irgendwie war es weit weniger dramatisch, als man es sich vorstellt.

Der Mann war wirtschaftlich gut situiert, aber auch alles andere als ein Millionär. Soweit ich es überblicken konnte, hatte er das Erbe recht gerecht aufgeteilt. Haus, Autos etc. waren bereits vergeben, sodass ich mich darauf einstellte, meinen Alterssitz in der Südsee wohl doch erst deutlich später beziehen zu können. Endlich war ich dennoch an der Reihe und wie bei allen anderen, waren auch mir ein, zwei persönliche Sätze gewidmet. Es mag meiner Aufregung geschuldet sein, aber ich bringe sie nicht mehr wörtlich zusammen. Sinngemäß bedankte er sich die angenehmen Stunden, die ihm das Alleinsein erträglicher machten.

Und was gab es nun für Melanie? Eine Halskette, die schon relativ alt ist und die ich irgendwann einmal betrachtet hatte, ein wenig Geld (ein vierstelliger Betrag) und ein Buch, welches mit einem kleinen Schloss gesichert war (ihr kennt das vielleicht von Tagebüchern) mit der Auflage, es erst später zu öffnen, wenn ich allein bin. Den Schlüssel dazu beikam ich separat in einem versiegelten Umschlag.

Seltsam, er war mir nie als solch ein Geheimniskrämer aufgefallen und so war ich einerseits verwirrt und mir andererseits wieder peinlich der Tatsache bewusst, dass ich im Mittelpunkt der Beobachtung stand.

Naja. Danach blieben dann alle noch aus Höflichkeit zusammen und tranken Kaffee. Dabei versuchte mich die Ex-Frau mehr oder weniger subtil dazu zu bewegen, das Buch zu öffnen, doch die Tochter bestand darauf, den Willen ihres Vaters zu respektieren. Bereits während der ganzen Zeit hatte ich immer mehr den Eindruck bekommen, dass ich vermutlich nichts von dem Testament erfahren hätte, wenn es nach dem Willen der Mutter gegangen wäre.

Und so verließ ich bei der ersten Gelegenheit, bei der es möglich war, ohne taktlos zu wirken, das Geschehen und fuhr nach Hause.

Der Kette habe ich einen Ehrenplatz im Wohnzimmer gegeben, doch das Buch... es ist schwer zu beschreiben, aber ich habe das Gefühl, als würde es etws ausstrahlen. Ich habe mich noch nicht überwinden können, es zu öffnen.

Trackback URL:
http://streetgirl.twoday.net/stories/5341872/modTrackback

ich (Gast) - 24. Nov, 11:44

nun jetzt aber nicht weiter auf die Folter spannen...

DerSchuki (Gast) - 24. Nov, 11:48

Normalerweise kennt man nur vom Undertaker Tom diese fiesen Cliffhanger. Aber ich kann gut verstehen, dass es ein komisches Gefühl ist.

ps. das Captcha unten heißt genau wie ich... nur mit nem Buchstaben zuviel :)

Ivy (Gast) - 24. Nov, 11:51

Nicht schlecht

Ein vierstelliger Betrag kann sich doch sehen lassen ;)

Erdmännchen (Gast) - 24. Nov, 12:06

Hm, ein Schwarzgeldkonto im Ausland würde man wohl kaum in einem Testament erwähnen. Wenn es so ist, würde ich es auch nicht bloggen.

PS: amüsanter Blog. Vielen Dank! :-)

Man in Metropolis (Gast) - 24. Nov, 12:59

Wie theatralisch...

Erdmännchen (Gast) - 24. Nov, 20:20

Wie theatralisch...

... oder die Einleitung für das Ende dieses Blogs.
Schlapphut (Gast) - 24. Nov, 13:11

Filmreif

Jetzt bin ich aber auch mal gespannt, was es mit dem Buch auf sich hat. Steht da die ganze, ungeschminkte Wahrheit drin? Oder ne Schatzkarte?

ikeafan (Gast) - 24. Nov, 13:20

fake

ich wusste schon länger, dass dieser blog ein richtiger fake ist, aber dieser märchenartikel hat die annahme nur bestärkt.

ikeaabneigung (Gast) - 24. Nov, 13:43

Böse Unterstellung

Ach, ikeafan,

wenn Du das schon weißt, warum verschwendest Du Deine Zeit dann damit, die Geschichten zu lesen? Zudem ist es schlechter Stil so etwas zu behaupten, ohne "Beweise" oder zumindest eine schlüssige Argumentation dafür zu bieten. Was genau erscheint Dir an Beiträgen zur Mitbewohnerin oder zum Verhalten der Kunden als Fake?

Als unregelmäßiger Kunde von Melanies Kolleginnen und aus den Unterhaltungen mit diesen, weiß ich, dass seltsame Situationen mit Freiern immer wieder entstehen. Und seien wir mal ehrlich, wie oft erleben wir seltsame, komische oder witzige Situationen in unserem (beruflichen) Alltag, die uns nur nicht so auffallen, weil wir sie nicht schriftlich festhalten. Zumal sicher nicht jeder von uns die Erzählbegabung hat, die Melanie an den Tag legt. Oder kannst Du auch mehr als einen unbegründeten Anschuldigungssatz zu Papier oder besser zu Blog bringen und uns dabei vielleicht auch den Respekt einer korrekten Rechtschreibung erweisen?
Thomas (Gast) - 24. Nov, 14:16

Fake hin, Fake her...

... ich finde die Geschichte schön und bin geneigt Melanie zu glauben, dass es sich genau so zugetragen hat :)
ikeafan (Gast) - 24. Nov, 17:01

@ikeaabneigung ich lese diesen blog genau aus dem grund wie es thomas angegeben hat. die geschichten sind nicht so schlecht, aber manchmal zu sehr aus der luft gegriffen.

es handelt sich hier um meine meinung, und ich meine, daß dieser blog ein fake ist. wenn sie das nicht glauben ist es auch gut so.
DemJürgenseinBruder (Gast) - 25. Nov, 07:10

Und? Selbst wenns ein Fake ist, ist es wenigstens doch unterhaltend.
Lieber eine interessante Lüge als die langweilige Wahrheit.

Übrigens, Melanie könnte wohl als Domse arbeiten,eine gewisse veranlagung hat sie:
die Fähigkeit, diejenigen, die zwar nicht neugierig sind, aber trotzdem alles wissen müssen, so auf die Folter zu spannen, daß sie fast die Wände hochgehen;)
Elenaor (Gast) - 24. Nov, 14:32

Meine Güte, ist das hier nun aufregend! Im Bestatterweblog gab es ja heute auch eine interessante Geschichte. Da wie hier bin ich sehr gespannt, ob und wie eine Fortsetzung folgt!

Für ein Nummernkonto hätte er eigentlich ja kein ganzes Buch gebraucht. Spannend...

Erdmännchen (Gast) - 24. Nov, 19:52

kein ganzes Buch

.
Die Idee ist doch nicht schlecht. Die Erben und Fiskus bekommen dann keine Nase davon.

PS: nur mal so für die Millionenphantasien
Wolf (Gast) - 24. Nov, 14:46

Was war weiter?

Mädel, erzähl den Rest auch. Enttäusch mich nicht!

anonym (Gast) - 24. Nov, 15:06

Macht mal halblang

Melanie hat etwas ziemlich persönliches geerbt. Und auch wenn sie durchaus gut schreibt, ist ihr Leben noch lange keine Geschichte auf die wir ein "Anrecht" hätten. Ich könnte gut verstehen, wenn wir nicht erfahren, was in dem Buch drin steht. Ein Blog zu schreiben, bedeutet ja nicht, alles erzählen zu müssen, speziell wenn einem etwas sehr privates anvertraut ist (und der betreffende nicht mehr einwilligen kann). Ich finde, es fällt nur halb in die Kategorie "Freier-Geschichte", die man beliebig anonymisieren kann.

ohneName (Gast) - 24. Nov, 17:14

hm....

weisst du eigentlich dass du mit solchen blogeinträgen möglichweise identifiziert werden kannst?

ikeafan (Gast) - 24. Nov, 18:08

danke, deswegen ein hinweis mehr, dass die geschichten gefaked sind.
hedera - 24. Nov, 18:29

Auch wenn es Fake sein sollte: lieber les ich ein gefakedes unterhaltsames Blog als ein langweiliges echtes.
Quaxx - 24. Nov, 18:46

so what???

Liebe Leute,
es ist doch völlig unerheblich, ob wir es hier mit einem Tatsachenbericht oder einem modernen Märchen für Männer zu tun haben.
Jede und Jeder mögen für sich selbst entscheiden, wieviel Wahrheit hinter diesen Zeilen steckt - es muss aber nicht penetrant wiederholt werden, dass "Mensch" die Geschichte nicht glaubt.
Vielleicht steckt hinter Melanie kein Streetgirl sondern eine/ein Streetworker - auf jeden Fall ein Mensch mit tiefem Einblick in die Szene, wohl wissend, wie sich der gemeine Freier die "Traumhure" vorstellt. Träumen wir doch einfach weiter mit der Hoffnung im Hinterkopf, dass es vielleicht doch wahr ist...

steppenhund - 24. Nov, 19:49

Konsistenz

Bei all deinen Einträgen schwingt eine sehr intelligente Menschlichkeit mit.
Ich erwarte daher nicht, dass der Inhalt des Buches kundgetan wird. Ein bisschen liest sich diese Erbschaftsgeschichte wie ein Traum: eine Rechtfertigung des Berufes. Eine Art von Irma la Douce in real life.
Viel Spaß beim Ausgeben der vier Stellen...

nobody_is_perfect ;-) (Gast) - 24. Nov, 21:40

Fortsetzung?

Hallo,
ich würde mich natürlich auch über eine Fortsetzung bzw. eine Auflösung des Rätsels (was in dem Buch ist/steht) freuen. Ich kann es aber auch gut verstehen, wenn Melanie es für sich behält, auch, falls wirklich jemand aus dem Bekanntenkreis des Toten oder aus Melanies Familie mitliest.

@"Fake"-schreier:
Ihr seid IMO nicht besser als die ganzen Kiddies, die bei Youtube scheinbar nur den ganzen Tag damit verbringen, lustige Panen zu suchen, um dann immer wieder "FAKE" in die Kommentare schreiben zu können. Wenn ihr wirklich meint, ihr könnt besser erzählen, dann eröffnet doch euer eigenes Blog und lasst Melanie ihre Erlebnisse/Stories/whatever erzählen, ohne nur "dazwischenFAKEn" zu wollen. Ich lese dieses Blog jedenfalls gerne und finde, Melanie kann gut bloggen und erzählen.

Grüße,
nobody

SarahMaria (Gast) - 25. Nov, 14:50

Es ist vollkommen logisch, dass die meisten denken, Melanie könne nicht annähernd so ein gutes Verhältnis zu einem ihrer Kunden aufbauen, dass er sie mit in seine Erbschaft einbezieht. Ich denke, sie hat ihre Arbeit einfach gut gemacht. Da Emotionalität und Sex bei Männern doch mehr zusammenhängt, als man meinen möchte, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dieser Freier eine persönliche Beziehung zu Melanie aufgebaut hat. Und sie deswegen auch in sein persönliches Erbe miteinbezieht.

Ich frage mich, was daran so untrealistisch sein soll? Das ist bestimmt schon mehrmals vorgekommen, auch wenn Melanie vielleicht die Erste ist, die davon schreibt.

Ihr seid so doof, wenn ihr hinter dem Blog, dem Beruf nicht mehr sehen könnt... Und dann ist sie natürlich eine Lügnerin.

Millia (Gast) - 25. Nov, 15:20

SarahMaria: Ich glaube dass eine Hure ihren Kunden sehr nahe stehen kann, ist nicht Punkt der Diskussion, aber in diesem Blog stehen schon einige abgefahrene Geschichten... angefangen mit der Harry Potter Geburtstagsfeier, Sex im Affenkostüm, Sex im Kürbis, und, und, und, nun eine geheimnisvolle Erbschaft... wenn das alles stimmt, passiert Melanie schon ein Haufen schräges Zeug. Ich arbeite selbst ab und an als Callgirl und bei mir war es nie so spannend. ;)
Hinzu kommt der sehr gute Schreibstil, man könnte meinen, hinter diesem Blog steht ein/e Hobby-Schriftsteller/in. Oder vielleicht ist das ganze auch echt. Man weiß es nicht. ;)
mißtraurischer (Gast) - 25. Nov, 21:16

Sorry, aber ich denke auch dass dieses Blog ein Fake ist.

Die Geschichten sind überzogen, unrealistisch und der Schreibstil macht in dieser Perfektion auch misstrauisch. Ich wäre nicht sehr überrascht wenn hinter diesem Blog irgendein(e) Journalistin oder Verhaltensforscherin stehen würde, die auf diese Art und Weise eine Studie über den Umgang der Gesellschaft mit Prostitution durchführt.

Martin (Gast) - 25. Nov, 22:11

Mannomann... eure Sorgen will ich haben..
es ist doch total egal ob das hier echt ist oder nicht..
Lesen wir das hier gerne? ja? Gut.. dann können wir ja weiterlesen..
Wenn nicht, was macht Ihr dann noch hier?

Gruss
Martin
Michaela (Gast) - 26. Nov, 06:21

Schreibstil und Realität

1. Wieso sollte ein sauberes Deutsch Anhaltspunkt für einen Fake sein? Es gibt z.B. auch Studentinnen, die diesen Beruf ausüben....

2. Wer Geschichten wie die des Kürbis´ für unrealistisch hält, weiß -für ihn selbst wohltuend- wenig von der Realität.
Es kommt wohl auch stets auf die eigenen Erfahrungen an.
Der eine mag die Geschichten hier für "krass" halten; ich halte sie für eher noch harmlos und amüsant. Leider sind wesentlich schlimmere Dinge in diesem Metier und auch in anderen Lebensbereichen an der Tagesordnung.

Also:
Melanie ist bestimmt real; und wer es nicht glaubt, der ist ja nicht gezwungen, hier mit zu lesen...
Hamlet (Gast) - 25. Nov, 22:14

Fake oder nicht Fake,

... das ist hier die Frage:

Aber ist das die alles entscheidende Frage? Wohl kaum. Denken wir zurück und fragen wir uns: Warum sind wir hier gelandet?
Eben ... wir vollen sexy Geschichten oder Sexblogs lesen oder unsere voyeuristische Ader ausleben. Was auch immer, Hauptsache Erotik fürs Kopfkino.
Und genau das bekommen wir hier. Also lasst uns weiter am Fenstersims lehnen und auf die Strasse hinunterschauen Voyeure die wir sind ... Es sind spannende Geschichten klasse geschrieben. Danke Melanie!

Ähem... und falls es jemanden interessiert, ja ich glaube es ist real. Die Streifzüge durchs www bringen es mit sich, dass man manchmal auf Dinge stösst, die man gar nicht sehen möchte. Dabei handelt es sich bei weitem nicht nur um Fakes. Aus dieser Optik sind die hier geschilderten Geschichten nicht wirklich abgefahren. Und mich überrascht schon lange nicht mehr, dass es Leute gibt die Spass an Sex im Affenkostüm haben.

In diesem Sinne...
To be or not to be, that is the question:
Whether ’tis nobler in the mind to suffer
The slings and arrows of usw... usw... :-)

Katarina (Gast) - 26. Nov, 01:07

Äh, nee...

Ich muss da mal Einspruch erheben bei dieser Diskussion.. weder bin ich männlich und habe ein "Idealbild" einer Prostituierten noch lese ich regelmässig Sexblogs. Ich kam über einen Link beim Shopblogger her, fand es interessant und blieb als regelmässiger Gast erhalten.
Einen Grund sich die Geschichten aus den Fingern zu saugen kann ich mir auch nicht unbedingt vorstellen.

Flory (Gast) - 30. Apr, 15:52

Hast du es...

...denn nun schon geöffnet, das Buch?
Ich hätte nicht widerstehen können!
Übrigens: Wahnsinnig interessant, dien Blog! Hut ab!
Ich habe wirklcih Respekt vor dir und deinem Beruf!

Kommentator (Gast) - 21. Jul, 13:32

Situation in Deutschland

Ist ja ne hübsche Geschichte. Normalerweise kennt man das so nur aus dem Fernsehen und zumindest in Deutschland läuft das auch ganz anders.

Wenn man in Deutschland sein Testament macht, gibt man es entweder in Verwahrung beim Amtsgericht (direkt oder über Rechtsanwalt bzw. Notar) oder behält es zu Hause. Bleibt es zuhause, muss man darauf hoffen, dass es jemand findet und nicht einfach zerreißt (derjenige wird sich schon überlegen ob er bei gesetzlicher Erbfolge nicht besser wegkommt). Wie auch immer: ist der Todesfall erstmal eingetreten und amtlich wird eine Sterbeurkunde ausgestellt. Diese geht direkt ans Amtsgericht oder wiederum an den Rechtsanwalt / Notar. Die Eröffnung des Testamentes muss dann beantragt werden (evtl. auch von dem "privaten" Finder). Das Amtsgericht prüft, ob das Testament alle wesentlichen Bestandteile enthält (vom Rechtsanwalt oder Notar is das ja zu Erwarten, bei zuhause verfassten Werken oftmals nicht) und stellt daraufhin einen Erbschein aus (mit dem Testament als Anhang). Dieser wird den Erben erteilt (zugeschickt).

Eine Testamentseröffnung in dem Stil wie hier beschrieben, wo sich die ganze Familie versammelt und wartet was abfällt klingt also schon reichlich inszeniert....

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