Vergangenes
Der Kunde war sehr sympathisch. Wo hat man das noch, ein älterer Herr, der wirkliche Manieren hat und bei dem man als Frau gar nicht anders kann, als sich willkommen und geschätzt zu fühlen? Viele verwechseln so etwas ja mit Getue, welches galant sein soll, aber meist aufgesetzt ist und fast lächerlich wirkt. Es sind statt dessen Kleinigkeiten, die demjenigen überhaupt nicht bewusst sind. Mit anderen Worten, ich fühlte mich wohl und trotz seines Alters war er auch ohne Viagra in der Lage alles Wesentliche durchzuführen.
Ebenso gepflegt wie seine Manieren war auch sein Körper, der bis auf eine alte Tätowierung und abgesehen von altersbedingten Erscheinungen gut in Schuss war.
So waren wir also fröhlich bei der Sache und wie um das zu bestätigen, summte er eine leise Melodie rhytmisch dazu. Sie kam mir vage vertraut vor und nichts hasse ich mehr, als ewig zu grübeln und dieses Wissen hauchdünn vor mir zu haben, aber nicht packen zu können.
Doch dann kam die Erkenntnis endlich und die Sympathiewerte des Herren rutschten deutlich ab. Die Melodie war das Horst-Wessel-Lied und die Tätowierung konnte ich nun auch einordnen, denn altdeutsche Schriftzeichen einige Zentimeter über dem linken Ellbogen sind wohl die berüchtigte Blutgruppentätowierung, an der man die Mitglieder der SS erkennen konnte.
Nun ja. Es war sicher nicht der erste Altnazi, den ich bediente und nur zu gern will ich glauben, dass er heute eine andere Gesinnung hat und diese Melodie nur aus Gewohnheit summte. Aber wer weiß schon, wie es in seinem Gegenüber aussieht?
Ebenso gepflegt wie seine Manieren war auch sein Körper, der bis auf eine alte Tätowierung und abgesehen von altersbedingten Erscheinungen gut in Schuss war.
So waren wir also fröhlich bei der Sache und wie um das zu bestätigen, summte er eine leise Melodie rhytmisch dazu. Sie kam mir vage vertraut vor und nichts hasse ich mehr, als ewig zu grübeln und dieses Wissen hauchdünn vor mir zu haben, aber nicht packen zu können.
Doch dann kam die Erkenntnis endlich und die Sympathiewerte des Herren rutschten deutlich ab. Die Melodie war das Horst-Wessel-Lied und die Tätowierung konnte ich nun auch einordnen, denn altdeutsche Schriftzeichen einige Zentimeter über dem linken Ellbogen sind wohl die berüchtigte Blutgruppentätowierung, an der man die Mitglieder der SS erkennen konnte.
Nun ja. Es war sicher nicht der erste Altnazi, den ich bediente und nur zu gern will ich glauben, dass er heute eine andere Gesinnung hat und diese Melodie nur aus Gewohnheit summte. Aber wer weiß schon, wie es in seinem Gegenüber aussieht?
melanie_83 - 5. Nov, 14:12
48 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Mirea (Gast) - 5. Nov, 15:22
Oha
Ich glaube, da würde mir dann im Nachhinein doch schlecht werden. Hat es Dich im Moment der Erkenntnis nicht aus der Fassung/dem Rhythmus gebracht?!
@ Mira (Gast) - 5. Nov, 16:02
Warum sollte Sie aus der Fassung gebracht werden?
In Geschichte nicht aufgepasst? Meidest du deinen Opa auch?
Dir ist schon bewusst das früher so gut wie ALLE in irgendeiner
Organisation waren= (SS,SA, Hitlerjugen)
Der Mann hat Melanie nichts gemacht, und wie Sie oben geschrieben hat war er immer nett. Wieso sollte man dann einen Menschen hassen, wenn man nichts genaues über seine Vergangenheit weiß.
In Geschichte nicht aufgepasst? Meidest du deinen Opa auch?
Dir ist schon bewusst das früher so gut wie ALLE in irgendeiner
Organisation waren= (SS,SA, Hitlerjugen)
Der Mann hat Melanie nichts gemacht, und wie Sie oben geschrieben hat war er immer nett. Wieso sollte man dann einen Menschen hassen, wenn man nichts genaues über seine Vergangenheit weiß.
Stefan (Gast) - 5. Nov, 18:45
Naja, SS und Hitlerjugend kann man wohl kaum in einen Topf werfen und alle als "irgendeine" Organisation bezeichnen, hier muss man differenzieren. Und SS-Angehörige waren damals nicht die harmlosen, soviel ist auch ohne biographische Details zu der Person klar. Immerhin hatte die SS wesentlichen Anteil am Holocaust, was man von der Hitlerjugend wohl kaum behaupten kann.
Millia (Gast) - 5. Nov, 17:24
Du kennst dich ja aus, das Lied hätte ich spontan nie erkannt.
Ich find's aber eher lustig dass ein Altnazi diese Melodie ausgrechnet beim Sex summt, ich glaub ich hätte nachher darüber gelacht anstatt mir nen Kopf zu machen... geht aber vielleicht nur mir so...
Ich find's aber eher lustig dass ein Altnazi diese Melodie ausgrechnet beim Sex summt, ich glaub ich hätte nachher darüber gelacht anstatt mir nen Kopf zu machen... geht aber vielleicht nur mir so...
melanie_83 - 5. Nov, 17:33
Ich hab zu viele Guido Knopp-Dokus gesehen...
Veit (Gast) - 5. Nov, 21:04
Und ich dachte, Du hättest zu oft Blues Brothers gesehen...
Bubu (Gast) - 5. Nov, 17:48
Und?
hättest lieber mit einem von der SED oder der Stasi geschlafen?
feenminze (Gast) - 12. Nov, 05:04
..auch das sind nur Menschen. Ich find es einfach nur schrecklich, wenn alles ohne jedes Nachdenken über einen Kamm geschoren wird. Zumal Dein O-Ton auch nicht unbedingt tolerant klingt. Hat da jemand vielleicht ein kleines Vorurteil? ZB dass eine Prostituierte 'alles' nehmen muss?
@streetgirl: ich befürchte, dass es wirklich ein Altnazi war. Um eine braune Gesinnung zu haben muss man nicht unbedingt glatzköpfiger Bierbüchsen leersaufender Prügel-Proll sein.. im Gegenteil, die wirklich gefährlichen Nazis sind die mit guten Manieren und mit Verstand.
Naja, man weiss wirklich nie so ganz genau, was in einem Kopf vor sich geht.
Viel Glück wuenscht Dir
Feenminze
@streetgirl: ich befürchte, dass es wirklich ein Altnazi war. Um eine braune Gesinnung zu haben muss man nicht unbedingt glatzköpfiger Bierbüchsen leersaufender Prügel-Proll sein.. im Gegenteil, die wirklich gefährlichen Nazis sind die mit guten Manieren und mit Verstand.
Naja, man weiss wirklich nie so ganz genau, was in einem Kopf vor sich geht.
Viel Glück wuenscht Dir
Feenminze
Dirk (Gast) - 5. Nov, 22:04
Wenn der Herr bei der SS war, muß es sich aber wirklich um einen älteren Kunden handeln.
Denker (Gast) - 5. Nov, 22:26
Mal rechnen. Der Krieg war April 1945 zu Ende, das ist bald 65 Jahre her. Säuglinge hat die SS wohl kaum genommen.... also nehmen wir mal er wäre knapp vor Kriegsende mit 15 Jahren beigetreten... dann wäre er jetzt 80 Jahre. Das könnte sich vielleicht gerade noch ausgehen.
Daraus schließe ich mal, dass er - falls er wirklich dabei war - wohl kaum zu jener hartgesottenen Garde der Überzeugungstäter gehört haben kann, die den harten Kern der SS ausgemacht hat.
Daraus schließe ich mal, dass er - falls er wirklich dabei war - wohl kaum zu jener hartgesottenen Garde der Überzeugungstäter gehört haben kann, die den harten Kern der SS ausgemacht hat.
Stefan (Gast) - 5. Nov, 23:37
Sicher war er hochbetagt, aber ob er nun 80 oder 90 war, ist letztlich Spekulation, von daher ist auch die Rechnung Spekulation. Ob die Waffen-SS 1945 noch 15jährige Grünschnäbel brauchte, kann ich nicht beurteilen.
Hallow - 6. Nov, 07:11
Die Geschichte ist nun echt etwas , wie sag ichs, überspannt.
Das war jetzt leider einen tacken zu viel Phantasie gehabt um noch glaubwürdig zu sein. Sorry...
Das war jetzt leider einen tacken zu viel Phantasie gehabt um noch glaubwürdig zu sein. Sorry...
Millia (Gast) - 6. Nov, 08:26
Dass man über 80 ist schließt ja nicht aus, dass man zu Prostituierten geht... guck dir Hugh Hefner an, der dürfte noch ein Stück älter sein und ist noch gut drauf. :D
Hallow - 6. Nov, 12:46
Ne Ne das meinte ich ja gar nicht.
Sonder das Zusammenspiel der Tätowierung und das Pfeifens
eines Liedes das während des Aktes meinte ich.
Mal ganz davon abgesehen dass der Blogbetreiber diesen Zusammenhang auch direkt erkannt haben will.
Exakt das finde ich wie gesagt einen tacken zu dick aufgetragen.
Sonder das Zusammenspiel der Tätowierung und das Pfeifens
eines Liedes das während des Aktes meinte ich.
Mal ganz davon abgesehen dass der Blogbetreiber diesen Zusammenhang auch direkt erkannt haben will.
Exakt das finde ich wie gesagt einen tacken zu dick aufgetragen.
melanie_83 - 6. Nov, 13:53
@Hallow
Ich glaube, Du bist dir nicht bewusst darüber, wieviele Details man während solch einen Aktes mitbekommt, wenn man nicht unbedingt erregt ist.
Aegre Reminiscens (Gast) - 6. Nov, 13:55
Bin erstmal weg
Hey,
ich finde das sehr unglaubwürdig. Die Tätowierung, das du das Pfeifen erkannt hast ... fast schon klischeehaft.
Ich habe in den letzten Wochen täglich reingeschaut und geguckt wann es was neues gibt.
Auf jedenfall werde ich dich jetzt von meiner "daily"-Liste runternehmen und nur noch monatlich einmal reinschauen obs was neues gibt. Dazu sind die letzten Beiträge von zu geringer Qualität und von zu seltener Frequenz.
(Beispiel MEINES Wertesystems: Ein hochwertiger Beitrag mit ~4000 Wörter alle 4-8 Wochen ist genauso gut und vollkommen ok, wie jeden tag 100 Wörter)
Bitte fühle dich von mir nicht angegriffen, du hast sicherlich gute Gründe warum du weniger schreibst. Was ich dir hiermit kommunizieren möchte ist, daß deine regelmäßigen Leser immer weniger werden, wenn du selten postest. Ob du daraus eine Veränderung deines Handelns ableitest, ist ganz allein deine Sache und ich mache dir keinen Vorwurf.
Gruß Aegre Reminiscens
ich finde das sehr unglaubwürdig. Die Tätowierung, das du das Pfeifen erkannt hast ... fast schon klischeehaft.
Ich habe in den letzten Wochen täglich reingeschaut und geguckt wann es was neues gibt.
Auf jedenfall werde ich dich jetzt von meiner "daily"-Liste runternehmen und nur noch monatlich einmal reinschauen obs was neues gibt. Dazu sind die letzten Beiträge von zu geringer Qualität und von zu seltener Frequenz.
(Beispiel MEINES Wertesystems: Ein hochwertiger Beitrag mit ~4000 Wörter alle 4-8 Wochen ist genauso gut und vollkommen ok, wie jeden tag 100 Wörter)
Bitte fühle dich von mir nicht angegriffen, du hast sicherlich gute Gründe warum du weniger schreibst. Was ich dir hiermit kommunizieren möchte ist, daß deine regelmäßigen Leser immer weniger werden, wenn du selten postest. Ob du daraus eine Veränderung deines Handelns ableitest, ist ganz allein deine Sache und ich mache dir keinen Vorwurf.
Gruß Aegre Reminiscens
melanie_83 - 6. Nov, 16:24
Tja. Manchmal ist das Leben eben einfach klischeehaft und anfangen, die Wörter zu zählen werde ich definitiv nicht.
Andreas (Gast) - 6. Nov, 16:56
Man merkt, dass es auf Karneval angeht. Die Spinner kommen aus ihren Löchern! :(
Ich glaube ernsthaft nicht, dass Melania nun zittert, weil Du ihr angekündigt hast (na ja, eigentlich gedroht hast ...), ihren Blog aus Deiner Dailylist zu nehmen!
Aber: Wen interessiert es ernsthaft, wenn in China ein Sack Reis umfällt? Außer dem Chinesen, der drunter liegt? Richtig! :)
Ich glaube ernsthaft nicht, dass Melania nun zittert, weil Du ihr angekündigt hast (na ja, eigentlich gedroht hast ...), ihren Blog aus Deiner Dailylist zu nehmen!
Aber: Wen interessiert es ernsthaft, wenn in China ein Sack Reis umfällt? Außer dem Chinesen, der drunter liegt? Richtig! :)
leute gibt's (Gast) - 7. Nov, 16:18
ach herrje, wen juckt das bitte? du scheinst an übersteigertem selbstwertgefühl zu leiden, wenn du davon ausgehst, dass es jemanden interessiert, wen du wann und wie in deine daily-list aufnimmst oder davon streichst. lächerlich. dann nimm sie doch aus deiner liste, ich kann mich nur wiederholen: wen juckt's?
DeserTStorM (Gast) - 6. Nov, 14:15
Titel hier eingeben:
Woah noch jemand der Komplexe wegen der Geschichte hat?
Du bist nun mindestens die 2 oder 3 Generation seit damals, irgendwann sollte man mal drüber hinweg sein. Mein Uropa war bei den SSTV. Muss ich mich jetzt immer dafür schämen und entschuldigen? Ich glaube nicht.
Ach ja, auch wenn das damals nicht toll war, dafür hat er ordentliche Manieren an den Tag gelegt und sich anscheinend auch sonst so verhalten wie man es sich wünscht.
Also ich würde sagen dieser Herr ist mir bei (jetzt) bei weitem angenehmer als viele andere die so über die Straße rennen.
Wir leben nämlich in der Gegenwart - und da zählt auch der Mensch.
Du bist nun mindestens die 2 oder 3 Generation seit damals, irgendwann sollte man mal drüber hinweg sein. Mein Uropa war bei den SSTV. Muss ich mich jetzt immer dafür schämen und entschuldigen? Ich glaube nicht.
Ach ja, auch wenn das damals nicht toll war, dafür hat er ordentliche Manieren an den Tag gelegt und sich anscheinend auch sonst so verhalten wie man es sich wünscht.
Also ich würde sagen dieser Herr ist mir bei (jetzt) bei weitem angenehmer als viele andere die so über die Straße rennen.
Wir leben nämlich in der Gegenwart - und da zählt auch der Mensch.
Andreas (Gast) - 6. Nov, 16:58
SSTV? Was ist denn das? SS-Transvestiten oder wie?
Anita (Gast) - 6. Nov, 20:07
u-ahhh
Wann ist man denn darüber hinweg, dass in dem Land, in dem man lebt, Millionen von Menschen, nach einem kaltblütigen Plan umgebracht wurden, aus keinem anderen Grund, als dass sie von einer Ideologie als "minderwertig" abgestempelt wurden? Nach 10 Jahren? 20? 30?
Und seit wann gleichen "ordentliche Manieren" es aus, an einem der größten und beispiellosesten Verbrechen der Geschichte beteiligt gewesen zu sein? Und wenn der Mann bei der SS war, dann war er auch nicht nur als "kleines Rädchen" dabei.
Ich finde den Vorwurf, Komplexe wegen der Geschichte zu haben, komplett verfehlt. Es geht nicht darum, sich lebenslänglich schlecht zu fühlen, oder sich zu entschuldigen. Es geht darum, nicht zu vergessen was war und zu verhindern, dass es sich wiederholt. Immerhin gibt es auch heute noch Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus.
Und seit wann gleichen "ordentliche Manieren" es aus, an einem der größten und beispiellosesten Verbrechen der Geschichte beteiligt gewesen zu sein? Und wenn der Mann bei der SS war, dann war er auch nicht nur als "kleines Rädchen" dabei.
Ich finde den Vorwurf, Komplexe wegen der Geschichte zu haben, komplett verfehlt. Es geht nicht darum, sich lebenslänglich schlecht zu fühlen, oder sich zu entschuldigen. Es geht darum, nicht zu vergessen was war und zu verhindern, dass es sich wiederholt. Immerhin gibt es auch heute noch Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus.
DeepThought (Gast) - 6. Nov, 21:50
Beispiellos...
...ist Völkermord schon vor dem Holocaust nicht gewesen. Man schau mal über den Atlantik und frage sich, wie viele Indianer skrupellos ermordet wurden - oder Aborigines in Australien. Und das wird selbst heutzutage in Western, Comics, etc. noch mehr oder minder heruntergespielt.
Oder die Sache mit den Armeniern oder Suryoye ( beides 1915, wenn ich nicht irre)... allgemein: Was ist ein schlimmerer Genozid? Ists die Methode? Die Anzahl der Menschen, die getötet werden oder die Anzahl derer, die hätten sterben sollen, wenn es unterbrochen wurde?
Ich denke nicht, dass die Deutschen sich da allein in die Ecke stellen lassen müssen. Gerade heutzutage nicht, wo wir leider wieder zunehmend neue Beispiele für Genozide geliefert bekommen (Bosnien, Ruanda, Ost-Timor, Kambodscha, ...)
Mord ist immer untragbar. Staatlich organisierter Mord sowieso - und erst recht verwerflich ist es, wenn ein Großteil der Bevölkerung mitzieht. Ich kann es nicht beurteilen, aber ich behaupte, dass viele, die heute sagen "Das war aus Angst vor dem Regime!" damals durchaus überzeugt waren von dem, was sie da taten.
Aber leider ist das einzige, was wir aus der Geschichte lernen, dass wir nicht aus der Geschichte lernen.
Oder die Sache mit den Armeniern oder Suryoye ( beides 1915, wenn ich nicht irre)... allgemein: Was ist ein schlimmerer Genozid? Ists die Methode? Die Anzahl der Menschen, die getötet werden oder die Anzahl derer, die hätten sterben sollen, wenn es unterbrochen wurde?
Ich denke nicht, dass die Deutschen sich da allein in die Ecke stellen lassen müssen. Gerade heutzutage nicht, wo wir leider wieder zunehmend neue Beispiele für Genozide geliefert bekommen (Bosnien, Ruanda, Ost-Timor, Kambodscha, ...)
Mord ist immer untragbar. Staatlich organisierter Mord sowieso - und erst recht verwerflich ist es, wenn ein Großteil der Bevölkerung mitzieht. Ich kann es nicht beurteilen, aber ich behaupte, dass viele, die heute sagen "Das war aus Angst vor dem Regime!" damals durchaus überzeugt waren von dem, was sie da taten.
Aber leider ist das einzige, was wir aus der Geschichte lernen, dass wir nicht aus der Geschichte lernen.
stnuk (Gast) - 7. Nov, 02:24
Desertstorm: Dein Uropa war Mitglied einer verbrecherischen Organisation. Dafür musst Du Dich nicht entschuldigen oder schämen, es sind ja seine Verbrechen und nicht Deine. Du warst damals nicht geboren und trägst keine Verantwortung. Wenn Du allerdings die Verbrechen Deines Uropas verklärst und ihre Ausmaße leugnest, hast Du Grund, Dich zu schämen. Ist ja Deine Verleugnung und dafür trägst Du allein die Verantwortung.
Die Verbrechen der SS und anderer beteiligter deutscher Organisationen waren sinnloser, massenhafter, industrieller Mord an Millionen wehrloser, für niemanden gefährlicher Menschen. Dein "auch wenn das damals nicht toll war" verharmlost diese Verbrechen. Es handelt sich beim Holocaust nicht um ein Kavalliersdelikt, was einfach nur nicht so toll war.
Du ignorierst die tausendfach vorgebrachten Argumente (erinnerst Du Dich an Deinen Geschichtsunterricht? sonst lies' doch mal ein beliebiges Standardwerk zum Thema, das tut nicht weh) und lügst einfach, es ginge jemandem darum, Dir Komplexe einzureden. Du lügst Dir was vor, damit Du Dich als verfolgtes Opfer fühlen kannst.
Was Deines Uropas Manieren mit dem Ganzen zu tun haben, weiß ich nicht. Normalerweise interessieren einen bei der Feststellung und Bewertung von Verbrechen die Manieren des Täters nicht. Ich wüsste nicht, warum das ausgerechnet bei den Verbrechen Deines Uropas anders sein sollte.
Deepthought: Wer sind "wir", die wir nicht aus der Geschichte lernen? Einige Menschen lernen, andere nicht.
Meine These ist, dass man nicht mehr einfach so unkritisch stolz sein kann, ein Deutscher zu sein, weil das Deutschsein untrennbar mit dem Holocaust verbunden ist. Es existiert ein moralischer Konflikt zwischen dem eigenen Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einem Kollektiv und der Tatsache, dass dieses Kollektiv einen Vernichtungskrieg geführt und den Holocaust begangen hat.
Sicher sind auch andere nationale Identitäten mit Massenmorden und Vertreibungen verbunden, Du führst zurecht z.B. die Türken und die US-Amerikaner an. Und auch dort gibt es blinde Flecken, um den oben beschriebenen emotionalen Zwiespalt zwischen dem Bedürfnis nach unkritischer Identifikation und der schrecklichen Realität zu kitten.
Man muss aber bei den blinden Flecken nicht stehen bleiben.
Ich würde vorschlagen, mit den Verbrechen offensiv umzugehen: aufarbeiten, dokumentieren, den Opfern gedenken und die nachfolgenden Generationen aufklären, damit sie ein gesundes, kritisches Verhältnis zur eigenen Kollektividentität bilden können.
Dann müsste man sich nicht dauernd mit Scheingefechten um längst geklärte Sachverhalte belasten und dabei die Verbrechen aus falscher Loyalität zur eigenen Nation und den mitschuldigen Vorfahren leugnen oder durch unsachliche Gleichmacherei mit anderen Völkermorden zu einer überall gleichen, quasi menschlichen Normalität verharmlosen.
Dieser Selbstanspruch würde hier konkret bedeuten, dass man die geschichtswissenschaftliche Argumentation zur Einzigartigkeit des Holocaust überhaupt erst einmal zur Kenntnis nimmt und bedenkt, bevor man seine Gegenrede startet.
Wie Dir Stefans Kommentar weiter unten zeigt, führt Deine Spekulation, man bezeichne den Holocaust wegen der Opferanzahl oder der Mordmethode als beispiellos, an den tatsächlich vorgebrachten Argumenten vorbei.
Du findest in jeder Bahnhofsbuchhandlung Einführungsliteratur mit weiterführenden Verweisen. Sonst kannst Du bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de) kostengünstige Zusammenfassungen auf aktuellen Forschungsstand bestellen oder auf der Wikipedia-Seite zum Holocaust einschlägige Literaturhinweise finden. Danach kannst Du die vorgefundene Argumentation selbstverständlich an jeder Stelle kritisch hinterfragen, dafür machen sich die tausenden beteiligten Wissenschaftler ja die Mühe, ihre Thesen gut zu belegen.
Vorher hat diese Diskussion nicht viel Zweck.
Die Verbrechen der SS und anderer beteiligter deutscher Organisationen waren sinnloser, massenhafter, industrieller Mord an Millionen wehrloser, für niemanden gefährlicher Menschen. Dein "auch wenn das damals nicht toll war" verharmlost diese Verbrechen. Es handelt sich beim Holocaust nicht um ein Kavalliersdelikt, was einfach nur nicht so toll war.
Du ignorierst die tausendfach vorgebrachten Argumente (erinnerst Du Dich an Deinen Geschichtsunterricht? sonst lies' doch mal ein beliebiges Standardwerk zum Thema, das tut nicht weh) und lügst einfach, es ginge jemandem darum, Dir Komplexe einzureden. Du lügst Dir was vor, damit Du Dich als verfolgtes Opfer fühlen kannst.
Was Deines Uropas Manieren mit dem Ganzen zu tun haben, weiß ich nicht. Normalerweise interessieren einen bei der Feststellung und Bewertung von Verbrechen die Manieren des Täters nicht. Ich wüsste nicht, warum das ausgerechnet bei den Verbrechen Deines Uropas anders sein sollte.
Deepthought: Wer sind "wir", die wir nicht aus der Geschichte lernen? Einige Menschen lernen, andere nicht.
Meine These ist, dass man nicht mehr einfach so unkritisch stolz sein kann, ein Deutscher zu sein, weil das Deutschsein untrennbar mit dem Holocaust verbunden ist. Es existiert ein moralischer Konflikt zwischen dem eigenen Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einem Kollektiv und der Tatsache, dass dieses Kollektiv einen Vernichtungskrieg geführt und den Holocaust begangen hat.
Sicher sind auch andere nationale Identitäten mit Massenmorden und Vertreibungen verbunden, Du führst zurecht z.B. die Türken und die US-Amerikaner an. Und auch dort gibt es blinde Flecken, um den oben beschriebenen emotionalen Zwiespalt zwischen dem Bedürfnis nach unkritischer Identifikation und der schrecklichen Realität zu kitten.
Man muss aber bei den blinden Flecken nicht stehen bleiben.
Ich würde vorschlagen, mit den Verbrechen offensiv umzugehen: aufarbeiten, dokumentieren, den Opfern gedenken und die nachfolgenden Generationen aufklären, damit sie ein gesundes, kritisches Verhältnis zur eigenen Kollektividentität bilden können.
Dann müsste man sich nicht dauernd mit Scheingefechten um längst geklärte Sachverhalte belasten und dabei die Verbrechen aus falscher Loyalität zur eigenen Nation und den mitschuldigen Vorfahren leugnen oder durch unsachliche Gleichmacherei mit anderen Völkermorden zu einer überall gleichen, quasi menschlichen Normalität verharmlosen.
Dieser Selbstanspruch würde hier konkret bedeuten, dass man die geschichtswissenschaftliche Argumentation zur Einzigartigkeit des Holocaust überhaupt erst einmal zur Kenntnis nimmt und bedenkt, bevor man seine Gegenrede startet.
Wie Dir Stefans Kommentar weiter unten zeigt, führt Deine Spekulation, man bezeichne den Holocaust wegen der Opferanzahl oder der Mordmethode als beispiellos, an den tatsächlich vorgebrachten Argumenten vorbei.
Du findest in jeder Bahnhofsbuchhandlung Einführungsliteratur mit weiterführenden Verweisen. Sonst kannst Du bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de) kostengünstige Zusammenfassungen auf aktuellen Forschungsstand bestellen oder auf der Wikipedia-Seite zum Holocaust einschlägige Literaturhinweise finden. Danach kannst Du die vorgefundene Argumentation selbstverständlich an jeder Stelle kritisch hinterfragen, dafür machen sich die tausenden beteiligten Wissenschaftler ja die Mühe, ihre Thesen gut zu belegen.
Vorher hat diese Diskussion nicht viel Zweck.
laz (Gast) - 6. Nov, 19:06
Hi
1. Das berühmt-berüchtigte SS-Blutgruppenzeichen befand sich etwa 20 Zentimeter über dem linken Ellenbogen auf der Unterseite des Oberarms. Sie bestand aus einem oder (bei Blutgruppe AB) zwei Buchstaben. Ab 1941 wurde die Tätowierung nur noch in lateinischer Schrift ausgeführt.
2. In den Anfangstakten ähnelt das Jennerwein-Lied durchaus dem Horst-wessel-Lied :-)... auch andere eingängige Ohrwürmer sind durchaus ähnlich
LG
laz
1. Das berühmt-berüchtigte SS-Blutgruppenzeichen befand sich etwa 20 Zentimeter über dem linken Ellenbogen auf der Unterseite des Oberarms. Sie bestand aus einem oder (bei Blutgruppe AB) zwei Buchstaben. Ab 1941 wurde die Tätowierung nur noch in lateinischer Schrift ausgeführt.
2. In den Anfangstakten ähnelt das Jennerwein-Lied durchaus dem Horst-wessel-Lied :-)... auch andere eingängige Ohrwürmer sind durchaus ähnlich
LG
laz
Wilhelm the Hun - 6. Nov, 23:43
Beispiellos....?
Nichts ist beispiellos und unvergleichlich. Keine Supernova, kein Husten, keine galaktischen Katastrophen, nicht die Schoah, nicht mein Räuspern in dieser Sekunde, nicht der Schleim in meinem Halse. Notwendigerweise ist in der Welt der Erscheinungen alles »relativ«, nichts absolut. Nicht einmal in der intelligiblen Welt sind die Ideen selber absolut, denn sie stehen in Beziehung zu anderen Ideen; und diese Bezogenheit macht sie relational. Und die Relationalität unterwirft alles Existierende der Relativierung. Wer relativiert, leugnet nicht, sondern erfüllt seine wissenschaftliche Pflicht, das Existierende in Beziehungen zu setzen. Einen Vorgang oder eine Sache zu verabsolutieren, heißt sie von ihren Kontexten zu isolieren, aus ihrer relationalen Einbettung herauszureißen, heißt der Wissenschaft zu verbieten, sie als Gegenstände zu behandeln. So lassen sie sich sakralisieren und sogar vergotten. Dann kann man nur noch andächtig den Kopf senken und beten, anstatt die Augen zu öffnen und das Gehirn anzustrengen.
»Wer vergleicht, bestreitet das Einzigartige« – so lautet der Kernsatz des moralischen Terrors. Es gibt keinen dümmeren Satz. Wie wollen die Hohenpriester denn wissen, warum etwas Bestimmtes singulär ist? Rein logisch ist alles Existierende singulär, weil die Bedingungen des Existierens für zwei Dinge unmöglich dieselben sein können, ja weil diese Bedingungen sich für ein und dasselbe Ding bereits geändert haben, während ich diesen Satz schreibe. Doch wenn ich wissen will, in welcher Hinsicht etwas singulär ist, dann komme ich nicht umhin zu vergleichen. Wer wird bestreiten, daß das Warschauer Ghetto »singulär« war? Aber jede einzelne Krankheit meines Großvaters war es ebenso. Sogar der Rotz in meinem Taschentuch ist singulär; denn in der Geschichte unseres Weltalls werden sich die chemische Zusammensetzung und die molekulare Konstellation dieser unappetitlichen Substanz nie mehr wiederholen.
Alles, was existiert hat und jemals existieren wird, ist singulär. Singularität ist kein Privileg, sondern die banalste Bestimmung überhaupt. Dumm ist der obige Satz eben aus diesem Grunde: weil er das belangloseste Prädikat zu einem Privileg erheben will.
»Wer vergleicht, bestreitet das Einzigartige« – so lautet der Kernsatz des moralischen Terrors. Es gibt keinen dümmeren Satz. Wie wollen die Hohenpriester denn wissen, warum etwas Bestimmtes singulär ist? Rein logisch ist alles Existierende singulär, weil die Bedingungen des Existierens für zwei Dinge unmöglich dieselben sein können, ja weil diese Bedingungen sich für ein und dasselbe Ding bereits geändert haben, während ich diesen Satz schreibe. Doch wenn ich wissen will, in welcher Hinsicht etwas singulär ist, dann komme ich nicht umhin zu vergleichen. Wer wird bestreiten, daß das Warschauer Ghetto »singulär« war? Aber jede einzelne Krankheit meines Großvaters war es ebenso. Sogar der Rotz in meinem Taschentuch ist singulär; denn in der Geschichte unseres Weltalls werden sich die chemische Zusammensetzung und die molekulare Konstellation dieser unappetitlichen Substanz nie mehr wiederholen.
Alles, was existiert hat und jemals existieren wird, ist singulär. Singularität ist kein Privileg, sondern die banalste Bestimmung überhaupt. Dumm ist der obige Satz eben aus diesem Grunde: weil er das belangloseste Prädikat zu einem Privileg erheben will.
Stnuk (Gast) - 7. Nov, 03:16
copy & paste
Vielen Dank, Wilhelm, dass Du uns aus dem Aufsatz "Zur Unvergleichlichkeit, hier wird’s Ereignis. Reflexion über die moralisch erzwungene Verdummung" von Prof. Dr. Egon Flaig aus dem Merkur, Nr. 701, Oktober 2007 zitierst.
Leider hast das Zitat nicht als solches kenntlich gemacht und auch die Quelle nicht benannt.
Das ist einigermaßen lustig, weil es Herrn Flaig in dem von Dir plagiierten Text um eine Auseinandersetzung darüber geht, wie man Wissenschaft betreiben sollte. Du hast also zustimmend einen Text zitiert und dabei selbstreferentiell den Maßstab des zitierten Textes grob verfehlt.
Herr Flaig will nach meiner Interpretation mit seinen Ausführungen zum Begriff der Vergleichbarkeit erreichen, dass man nicht mehr sagt "man kann den Holocaust nicht mit anderen Völkermorden vergleichen", wenn man meint "man kann den Holcaust als Ergebnis eines Vergleiches nicht mit anderen Völkermorden gleichsetzen".
Das halte ich für einen bedenkenswerten Vorschlag, der zur Präzisierung unserer Argumente beitragen kann. Von daher wurde der Text von Dir, Wilhelm, zum Stichwort "beispiellos" vielleicht in einem sinnvollen Zusammenhang in die Debatte eingebracht.
Den restlichen Inhalt halte ich in unserem Zusammenhang für problematisch. So spricht Flaig von moralischem Terror, den ich hier (und an anderen Orten der Auseinandersetzung) wirklich nicht erkennen kann.
Auch sein Verweis auf Hohepriester führt in die Irre. Meine, Stefans und Anitas Beiträge beziehen sich bewusst auf geschichtswissenschaftliche Ergebnisse, die jedermann frei zugänglich sind (die BRD lässt es sich sogar einiges kosten, möglichst weite Bevölkerungsteile über die Bundeszentrale für politische Bildung daran teilhaben zu lassen). Niemand bezieht sich hier auf esoterische Argumente oder behauptet einen alleinigen, unhinterfragbaren Interpretationsanspruch.
Deshalb würde ich Dich bitten, Deine womöglichen Einwände nochmal selber zu formulieren und auf diesen Blogeintrag und die anschließende Diskussion zu beziehen. Ansonsten gehe ich davon aus, dass weiterführende Polemik von Herrn Flaig in unserem Zusammenhang hinfällig ist.
Wenn sich jemand über den Kontext des von Wilhelm plagiierten Textes interessiert, kann er oder sie im folgenden Link nachlesen, wie Flaigs Aufsatz aus einer bildungsbürgerlichen Nischenzeitung den Weg in revisionistische und neonazistische Internet-Öffentlichkeiten gefunden hat und dort begeistert aufgenommen wurde:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=994&Itemid=241
Und hier ein Interview mit Herrn Flaig, in dem er seine Thesen bekräftigt, seine Ausdrucksweise verteidigt, sich aber von Holocaust-Leugnern distanziert.
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1014&Itemid=241
Leider hast das Zitat nicht als solches kenntlich gemacht und auch die Quelle nicht benannt.
Das ist einigermaßen lustig, weil es Herrn Flaig in dem von Dir plagiierten Text um eine Auseinandersetzung darüber geht, wie man Wissenschaft betreiben sollte. Du hast also zustimmend einen Text zitiert und dabei selbstreferentiell den Maßstab des zitierten Textes grob verfehlt.
Herr Flaig will nach meiner Interpretation mit seinen Ausführungen zum Begriff der Vergleichbarkeit erreichen, dass man nicht mehr sagt "man kann den Holocaust nicht mit anderen Völkermorden vergleichen", wenn man meint "man kann den Holcaust als Ergebnis eines Vergleiches nicht mit anderen Völkermorden gleichsetzen".
Das halte ich für einen bedenkenswerten Vorschlag, der zur Präzisierung unserer Argumente beitragen kann. Von daher wurde der Text von Dir, Wilhelm, zum Stichwort "beispiellos" vielleicht in einem sinnvollen Zusammenhang in die Debatte eingebracht.
Den restlichen Inhalt halte ich in unserem Zusammenhang für problematisch. So spricht Flaig von moralischem Terror, den ich hier (und an anderen Orten der Auseinandersetzung) wirklich nicht erkennen kann.
Auch sein Verweis auf Hohepriester führt in die Irre. Meine, Stefans und Anitas Beiträge beziehen sich bewusst auf geschichtswissenschaftliche Ergebnisse, die jedermann frei zugänglich sind (die BRD lässt es sich sogar einiges kosten, möglichst weite Bevölkerungsteile über die Bundeszentrale für politische Bildung daran teilhaben zu lassen). Niemand bezieht sich hier auf esoterische Argumente oder behauptet einen alleinigen, unhinterfragbaren Interpretationsanspruch.
Deshalb würde ich Dich bitten, Deine womöglichen Einwände nochmal selber zu formulieren und auf diesen Blogeintrag und die anschließende Diskussion zu beziehen. Ansonsten gehe ich davon aus, dass weiterführende Polemik von Herrn Flaig in unserem Zusammenhang hinfällig ist.
Wenn sich jemand über den Kontext des von Wilhelm plagiierten Textes interessiert, kann er oder sie im folgenden Link nachlesen, wie Flaigs Aufsatz aus einer bildungsbürgerlichen Nischenzeitung den Weg in revisionistische und neonazistische Internet-Öffentlichkeiten gefunden hat und dort begeistert aufgenommen wurde:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=994&Itemid=241
Und hier ein Interview mit Herrn Flaig, in dem er seine Thesen bekräftigt, seine Ausdrucksweise verteidigt, sich aber von Holocaust-Leugnern distanziert.
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1014&Itemid=241
Stefan (Gast) - 7. Nov, 00:21
Ich finds immer toll, wenn wildfremde Menschen der Meinung sind, den vermeintlich fehlenden Realitätsgehalt eines Blogs locker erkennen zu können und dann den Blogger angehen. Ganz ehrlich, wenn Melanie hier auf Effekthascherei setzen und tolle Geschichten erzählen wollte, würde sie wohl öfter als alle paar Wochen mal was schreiben.
Was die Singularität des Holocaust angeht: Ja, er war singulär. Vergleiche sind schwierig, weil die Ungeheuerlichkeit des Verbrechens so unfaßbar ist. Was ihn gegenüber allen anderen Völkermorden auszeichnet, war vor allem die planmäßige, industriell ausgebaute Vernichtungsmaschinerie, das gab es vorher in der Form noch nicht, und auch die meisten späteren Völkermorde sind aus kriegerischen Auseinandersetzungen heraus relativ spontan entstanden, nicht mit der lange erklärten Absicht und der planmäßigen Vorbereitung des Massenmordes an bestimmten Minderheiten.
Was die Singularität des Holocaust angeht: Ja, er war singulär. Vergleiche sind schwierig, weil die Ungeheuerlichkeit des Verbrechens so unfaßbar ist. Was ihn gegenüber allen anderen Völkermorden auszeichnet, war vor allem die planmäßige, industriell ausgebaute Vernichtungsmaschinerie, das gab es vorher in der Form noch nicht, und auch die meisten späteren Völkermorde sind aus kriegerischen Auseinandersetzungen heraus relativ spontan entstanden, nicht mit der lange erklärten Absicht und der planmäßigen Vorbereitung des Massenmordes an bestimmten Minderheiten.
Struppi (Gast) - 8. Nov, 14:45
tz-tz
Ich finde es sehr lustig wie einige Leute hier pseudointellektuell am Rumwichsen sind. Rumwichsereien jeglicher Art sind wohl nicht besonders einträglich für Melanies Geschäft :-) Andererseits bleibt manchen Amateurgelehrten im 35. Semester Soziologie bei Harz IV auch oft nicht viel anderes übrig als sich vor dem Computer einen runterzuholen. ;-P
Nicht dass man mich falsch versteht. Ich bin auch der Meinung, dass jegliche Arten von Verbrechen gegen die Meschlichkeit zu ächten sind und da wo sie passieren direkt und kompromisslos bekämpft werden müssen. Ich denke aber nicht, dass Besserwisserei, das penible Auswendiglernen von Geschichtsbüchern oder das masochistische Baden in der eigenen Schuld die innere Gesinnung, die das Schlechte im Menschen hervorbringt merklich verändert. Ich habe schon mehrfach beobachtet, dass Leute die aus Opportunismus politisch korrekt rumheucheln dann einfach wegschauen, wenn irgendetwas krasses passiert und ihre sonst so hochgehaltene Zivilcourage vergessen. Wenn man mal mehr auf der Straße oder in der U-Bahn seine Stimme erhebt wenn einem was nicht passt, dann bringt das meiner Meinung nach mehr als Dinge zu bereuen, die man leider nicht mehr ändern kann.
Nicht dass man mich falsch versteht. Ich bin auch der Meinung, dass jegliche Arten von Verbrechen gegen die Meschlichkeit zu ächten sind und da wo sie passieren direkt und kompromisslos bekämpft werden müssen. Ich denke aber nicht, dass Besserwisserei, das penible Auswendiglernen von Geschichtsbüchern oder das masochistische Baden in der eigenen Schuld die innere Gesinnung, die das Schlechte im Menschen hervorbringt merklich verändert. Ich habe schon mehrfach beobachtet, dass Leute die aus Opportunismus politisch korrekt rumheucheln dann einfach wegschauen, wenn irgendetwas krasses passiert und ihre sonst so hochgehaltene Zivilcourage vergessen. Wenn man mal mehr auf der Straße oder in der U-Bahn seine Stimme erhebt wenn einem was nicht passt, dann bringt das meiner Meinung nach mehr als Dinge zu bereuen, die man leider nicht mehr ändern kann.
Anita (Gast) - 7. Nov, 00:54
An Wilhelm
Das klingt ja alles ganz klug, was du schreibst, aber eigentlich sind das nicht mehr als ein paar Allgemeinplätze. Ich gebe dir insofern recht, als das nichts unvergleichlich ist. Aber beispiellos bleibt der Nazionalsozialismus dennoch.
Natürlich leugne ich nicht, dass es andere Genozide gegeben hat und leider auch heute noch gibt. Aber einiges macht den Nazionalsozialismus tatsächlich beispiellos. Wenn ein Genozid passierte, waren meist konkrete politische Forderungen dahinter. Es ging um Land (USA), aufgebauschte Kolonialgeschichte (Ruanda), oder Macht (wahrscheinlich alle). Was aber nur und wirklich nur in Hitlerdeutschland passierte, das war, dass es keine Forderung gab, die die jüdischen Menschen hätten erfüllen können, um ihr Leben zu verteidigen. Sie hätten ihre Kultur leugnen können, ihren Besitz aufgeben, das Land verlassen. Nichts hätte nach nationalsozialistischer Ideologie geholfen. Diese Ideologie beinhaltete, dass jüdische Menschen nur aufgrund ihrer Existenz kein Recht zu leben hatten.
Ein weiterer Unterschied ist, dass die nationalsozialistische Vernichtungsmaschinerie keinen Hass brauchte. Die Menschen, die als KZ-Wärter_innen gearbeitet hatten, waren keine Leute, die plündernd und mordend durch die Straßen gezogen wären. Das waren viel mehr die Nachbarn von nebenan, Menschen die nur das erfüllten, was sie für ihre Pflicht hielten. Auch das ist einzigartig.
Deswegen kannst du natürlich einzelne Teile des Nationalsozialismus mit jedem beliebigen politischen System vergleichen, aber es wird am Ende immer dabei rauskommen, dass der Schrecken, der von Deutschland von 1933 bis 1945 ausging, beispiellos ist.
Natürlich leugne ich nicht, dass es andere Genozide gegeben hat und leider auch heute noch gibt. Aber einiges macht den Nazionalsozialismus tatsächlich beispiellos. Wenn ein Genozid passierte, waren meist konkrete politische Forderungen dahinter. Es ging um Land (USA), aufgebauschte Kolonialgeschichte (Ruanda), oder Macht (wahrscheinlich alle). Was aber nur und wirklich nur in Hitlerdeutschland passierte, das war, dass es keine Forderung gab, die die jüdischen Menschen hätten erfüllen können, um ihr Leben zu verteidigen. Sie hätten ihre Kultur leugnen können, ihren Besitz aufgeben, das Land verlassen. Nichts hätte nach nationalsozialistischer Ideologie geholfen. Diese Ideologie beinhaltete, dass jüdische Menschen nur aufgrund ihrer Existenz kein Recht zu leben hatten.
Ein weiterer Unterschied ist, dass die nationalsozialistische Vernichtungsmaschinerie keinen Hass brauchte. Die Menschen, die als KZ-Wärter_innen gearbeitet hatten, waren keine Leute, die plündernd und mordend durch die Straßen gezogen wären. Das waren viel mehr die Nachbarn von nebenan, Menschen die nur das erfüllten, was sie für ihre Pflicht hielten. Auch das ist einzigartig.
Deswegen kannst du natürlich einzelne Teile des Nationalsozialismus mit jedem beliebigen politischen System vergleichen, aber es wird am Ende immer dabei rauskommen, dass der Schrecken, der von Deutschland von 1933 bis 1945 ausging, beispiellos ist.
Horsti (Gast) - 7. Nov, 18:10
Und da bist du stolz drauf? Klingt irgendwie so...
Millia (Gast) - 7. Nov, 08:30
Ist ja wie YouTube comments hier :-)))
Horsti (Gast) - 7. Nov, 18:09
Aber echt....
Was haben die Leute hier alle geraucht?
Ich bin mir nicht sicher, ob das eine Fake-Story ist, um mal schnell die Inhaltsleere der letzten Monate zu überbrücken oder tatsächlich wahr ist.
Ich meine: ein mindestens 80jähriger mit Nazi-Tätowierung, der das Horst-Wessel-Lied beim Pimpern pfeift? Also wenn ich das mit 80+ noch schaffe, dann dank ich meinem Hausarzt.
Ich bin mir nicht sicher, ob das eine Fake-Story ist, um mal schnell die Inhaltsleere der letzten Monate zu überbrücken oder tatsächlich wahr ist.
Ich meine: ein mindestens 80jähriger mit Nazi-Tätowierung, der das Horst-Wessel-Lied beim Pimpern pfeift? Also wenn ich das mit 80+ noch schaffe, dann dank ich meinem Hausarzt.
Peter (Gast) - 7. Nov, 22:56
Ich muss meinen Vorrednern zustimmen. Ich hege schon länger den Verdacht, dass "Melanie" lediglich eine Kunstfigur ist. Eigentlich lese ich hier nur, weil die Geschichten gut geschrieben sind und einen gewissen Unterhaltungswert bieten. Aber wie unglaubwürdig ist dieser Beitrag bitte? Der werte Herr müsste um die 90 Jahre alt sein (bei den minderjährigen Kombattanten des dritten Reiches handelte es sich fast ausschließlich um angehörige der Wehrmacht respektive der Hitler Jugend), die Chance das er nicht an Erektile Dysfunktion leidet läuft zwangsläufig gegen null, das Horst-Wessel Lied erkennt man nicht an der Melodie und glaubst du ernsthaft, dass sich die Tätowierung der SS nach 65 noch als solche identifizieren lässt? Falls er sie sich nicht hat entfernen lassen, ist sie heute nur noch ein schwacher, schwarzer Fleck.
FH (Gast) - 7. Nov, 23:11
Hmmm... vielleicht war es ja gar nicht das vermeintlich erkannte Lied, vielleicht war es ja gar nicht die Blutgruppentätowierung? Mein Gott! Ich glaube Melanie jedenfalls (und danke hiermit herzlich für Dein Blog :) )
blubb (Gast) - 9. Nov, 11:58
Nun, wie Du schreibst,
> war er auch ohne Viagra in der Lage alles Wesentliche durchzuführen.
Vielleicht brauchte er nur die erste Zeile als Aufforderung an sich selbst: "Die Fahne hoch!"?
> war er auch ohne Viagra in der Lage alles Wesentliche durchzuführen.
Vielleicht brauchte er nur die erste Zeile als Aufforderung an sich selbst: "Die Fahne hoch!"?
Milchi (Gast) - 9. Nov, 12:44
Jippi du schreibst wieder *jubel*
Weiter so, dein Blog ist super :)
Weiter so, dein Blog ist super :)
Chriss Rock (Gast) - 9. Nov, 16:49
Herrlich
Immer wieder sehr amüsant
Zum einen die Geschichte(n) von Melanie Kunstfigur oder nicht.
Zum anderen die Kommentare der Lesergemeinschaft.
Und wie es hier "abgeht" wenn über 3. Reich berichtet wird.
Jeder wird zu einem "Fachmann (frau)".
Meine These, die ich bereits seit Jahren erfolgreich vertrete:
Wenn ich, du, ihr zur damaligen Zeit, unter damaligen Umständen gelebt hätte(n) was wäre mit mir, dir, euch passiert? Wie wäre das Verhalten gewesen? Glaubt mir, wir wären alle stramme Volksgenossen gewesen.
So noch eine Diskussionsbeitrtag - ma sehen wie es sich entwickelt.
PS: Ich glaube Melanie ist real
Gruss Chriss
Zum einen die Geschichte(n) von Melanie Kunstfigur oder nicht.
Zum anderen die Kommentare der Lesergemeinschaft.
Und wie es hier "abgeht" wenn über 3. Reich berichtet wird.
Jeder wird zu einem "Fachmann (frau)".
Meine These, die ich bereits seit Jahren erfolgreich vertrete:
Wenn ich, du, ihr zur damaligen Zeit, unter damaligen Umständen gelebt hätte(n) was wäre mit mir, dir, euch passiert? Wie wäre das Verhalten gewesen? Glaubt mir, wir wären alle stramme Volksgenossen gewesen.
So noch eine Diskussionsbeitrtag - ma sehen wie es sich entwickelt.
PS: Ich glaube Melanie ist real
Gruss Chriss
BB (Gast) - 10. Nov, 07:48
Stramme Volksgenossen
Ich glaube ebenfalls, dass Melanie real ist.
Allerdings muss ich Dir in einem Punkt widersprechen: nicht alle Leser hier, auch nicht alle die aktuell die Deutsche oder Österreichische Staatsbürgerschaft (sprich: ehem. Deutsches Reich) besitzen, wären stramme Volksgenossen gewesen. Einige wären aller Vorraussicht nach von strammen Volksgenossen gewisser Standarten aufgrund ihrer politischen Gesinnung oder Konfession ermordet worden.
Womit Deine These widerlegt wäre.
Grüsse, BB
Allerdings muss ich Dir in einem Punkt widersprechen: nicht alle Leser hier, auch nicht alle die aktuell die Deutsche oder Österreichische Staatsbürgerschaft (sprich: ehem. Deutsches Reich) besitzen, wären stramme Volksgenossen gewesen. Einige wären aller Vorraussicht nach von strammen Volksgenossen gewisser Standarten aufgrund ihrer politischen Gesinnung oder Konfession ermordet worden.
Womit Deine These widerlegt wäre.
Grüsse, BB
Lambda (Gast) - 9. Nov, 20:07
Lindenstrasse?
Hier kommt es mir wie in der "Lindenstrasse" vor. Sämtliche, auch nur irgendwie mögliche Ereignisse werden hier von einer Person durchlebt.
Das ist ein Schicksal!
Bin schon auf die nächste "Melanie"-Staffel "gespannt".
Das ist ein Schicksal!
Bin schon auf die nächste "Melanie"-Staffel "gespannt".
deprifrei-leben - 10. Nov, 16:45
Unsympathisch finde ich, dass du den Altnazi weiter bedient hast, obwohl er dieses SS-Zeichen trug und noch dieses schreckliche Lied anhörte.
Ein Zeichen von Courage wäre es, so einen Mann nicht mehr zu bedienen, aber anscheinend verliert man im ältesten Gewerbe der Welt jede Skrupel und man will nur das schnelle Geld machen.
Heute weiss man, dass viele Nazimörder gute Umgangsformen hatten.
Manche Jüdinnen wurden im dritten Reich zur Prostitution gezwungen, vielleicht hat er eines dieser Bordelle auch besucht.
Was diese Zwangsnutten wohl über dein Verhalten denken würden?
Ein Zeichen von Courage wäre es, so einen Mann nicht mehr zu bedienen, aber anscheinend verliert man im ältesten Gewerbe der Welt jede Skrupel und man will nur das schnelle Geld machen.
Heute weiss man, dass viele Nazimörder gute Umgangsformen hatten.
Manche Jüdinnen wurden im dritten Reich zur Prostitution gezwungen, vielleicht hat er eines dieser Bordelle auch besucht.
Was diese Zwangsnutten wohl über dein Verhalten denken würden?
Millia (Gast) - 10. Nov, 22:12
Nett dass du dich stellvertretend für die Frauen erbost die der Mann theoretisch geschändet haben könnte, ich glaube ihnen wäre es allerdings ziemlich egal gewesen, ob ihr Peiniger auch zu Huren geht.
Du hast Melanies Berufszweig in deinen Kommentaren jetzt schon mehrfach unterstellt, dass die Frauen nur auf's Geld der Männer aus sind, wenn dich das stört, dann nimm diese Dienstleistung doch einfach nicht wahr? Was ist genau dein Problem?
Du hast Melanies Berufszweig in deinen Kommentaren jetzt schon mehrfach unterstellt, dass die Frauen nur auf's Geld der Männer aus sind, wenn dich das stört, dann nimm diese Dienstleistung doch einfach nicht wahr? Was ist genau dein Problem?
herrpinkelstein (Gast) - 10. Nov, 17:07
milva singt genau das selbe--- und alle welt pisst sich ein vor freude,
zum tattoo was war es den ? eine rune. latein oder deutsch!
ansonsten,wie gehabt immer der selbe sabber aber sicher für einige mastubierer--ganz hot
zum tattoo was war es den ? eine rune. latein oder deutsch!
ansonsten,wie gehabt immer der selbe sabber aber sicher für einige mastubierer--ganz hot
deprifrei-leben - 10. Nov, 17:56
Wilhelms Kommentar
Was Wilhelm schreibt ist Quatsch.
Natürlich ist die Shoa nicht vergleichbar, aber genauso gut, ist das Leid der Palästinenser nicht zu vergleichen oder das Leid der Tibeter in China.
Vergleiche dienen immer dazu etwas zu relativieren und den Holocaust darf niemand relativieren wie auch das Leid aller Menschen auf dieser Welt.
Natürlich ist die Shoa nicht vergleichbar, aber genauso gut, ist das Leid der Palästinenser nicht zu vergleichen oder das Leid der Tibeter in China.
Vergleiche dienen immer dazu etwas zu relativieren und den Holocaust darf niemand relativieren wie auch das Leid aller Menschen auf dieser Welt.
deprifrei-leben - 13. Nov, 19:29
Ich habe Melanies Dienstleistung noch nie in Anspruch genommen, weil ich dieses Geschäft für weitesgehend fragwürdig halte. Wieviele Frauen aus Osteuropa oder auch vielleicht Deutsche werden zu diesem Gewerbe gezwungen?
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass Melanie sich mehr Gedanken über ihr Verhalten macht.
Es reicht nicht ein leichtes gruseln zu empfinden, weil SS steht, aber die Scheinchen des alten Herren trotzdem anzunehmen.
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass Melanie sich mehr Gedanken über ihr Verhalten macht.
Es reicht nicht ein leichtes gruseln zu empfinden, weil SS steht, aber die Scheinchen des alten Herren trotzdem anzunehmen.
Millia (Gast) - 14. Nov, 23:20
Sondern mitten im Sex aufstehen und gehen? Was, genau, würde das bringen?
Da Mela und der Kunde schon eine Weile zugange gewesen zu sein scheinen, hätte ihm das Geld zurückzugeben allerhöchstens bedeutet, dass sie sich umsonst von einem Altnazi hat befummeln lassen. Positiver Effekt=0.
Da Mela und der Kunde schon eine Weile zugange gewesen zu sein scheinen, hätte ihm das Geld zurückzugeben allerhöchstens bedeutet, dass sie sich umsonst von einem Altnazi hat befummeln lassen. Positiver Effekt=0.
fanatischervegetarier (Gast) - 14. Nov, 04:18
das ist jawohl nicht zu vergleichen
der vegetarier-vergleich hinkt jawohl an mindestens 3 beinen...
schließlich gibt es aus gutem grund weit mehr freiwillige prostitution in der welt, als die freiwillige aufgabe des eigenen lebens um von jemand anderem aufgegessen zu werden
schließlich gibt es aus gutem grund weit mehr freiwillige prostitution in der welt, als die freiwillige aufgabe des eigenen lebens um von jemand anderem aufgegessen zu werden
fanatischervegetarier (Gast) - 14. Nov, 04:19
das ist jawohl nicht gewesen
ups falscher thread :-/



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